Modetrends für Frauen 40 plus - Frühjahr und Sommer 2021
Ich bin dann mal kurz weg… und vergrabe mich tagelang in den Modetrends für Frühjahr/Sommer 2021. So könnte man die Phase beschreiben, wenn ich für Sie in die Laufsteglooks dieser Welt eintauche, um in jeder Saison die wirklich relevanten Modetrends für Frauen 40 plus zu entdecken – Modetrends, die für Sie tragbar sind, auch wenn Sie nicht mehr ganz jung und nicht mehr ganz schlank sind.

Dann folgt tagelanges Sichten, Sortieren, Recherchieren nach den ersten Trendstücken in den Online-Shops und schließlich die endgültige Auswahl der Modetrends, die ich Ihnen hier vorstelle.

Daraus entsteht das traditionelle Modeflüsterin-Trend-Barometer: eine Zusammenschau der wichtigsten Modetrends und Empfehlungen, ob und wie die identifizierten Trends für Sie als Frau über 40 tragbar sind.

Wie immer wird das Modeflüsterin-Trend-Barometer in mehreren Teilen veröffentlicht. Sie finden alle Teile in diesem Beitrag zusammengefasst:

Gerade in dieser Saison fiel mir auf, dass sich einige der Modetrends, die ich Ihnen bereits im letzten Jahr vorgestellt hatte, in der kommenden Saison fortsetzen oder sogar verstärken.

Dazu kommt Abstruses ebenso wie wunderbar Elegantes. Das Mode-Karussell bleibt amüsant!

Modetrends für Frauen 40 plus - Stilwelten

Die wichtigsten Stilwelten in den Modetrends für Frühjahr und Sommer 2021

Auffällig ist in der kommenden Saison, dass die Bipolarität der Mode (manche würden an dieser Stelle vielleicht auch von Schizophrenie sprechen) stärker wird.

Das bedeutet: Die Modeschöpfer neigen zu Extremen – extrem gut gelaunt oder recht düster. Extrem zurückgenommen oder extrem exaltiert. Mit Frauenbildern von der taffen Abenteurerin über das Sofa-Kuschelmonster bis hin zur zarten Fee.

Bleiben wir erst einmal bei der guten Laune…

Die Produkte aus dem Trend-Barometer – Teil 1

Hier finden Sie die meisten Kleidungsstücke, die ich im ersten Teil des Trend-Barometers zeige (Affiliate-Links). Bitte beachten Sie, dass sich darunter auch sehr teure Designer-Stücke befinden. Lassen Sie sich davon inspirieren!

 

Stilwelten 1: Von extrem guter Laune über Theatralik bis zum Mode-Eskapismus – Anzeichen für Hypertonie in der Fashionszene

Gute Laune in Mode übersetzt bedeutet: überzogene, ausschweifende Kreationen in jede Richtung. Wenn der kreative Verstand der Designer sich austoben darf, gibt es keine Grenzen mehr.

Und so steigern sich die gesichteten Modeerscheinungen von extrem guter Laune über eine gehörige Portion Theatralik bis hin zum Mode-Eskapismus – Mode, die so fern der Alltags-Realität ist wie nur möglich.

Gute-Laune-Mode

Nicht verwunderlich, dass beispielsweise das Online-Luxus-Portal Net-a-Porter davon berichtet, dass sogenannte „Gute-Laune-Kleider“ reißenden Absatz finden – vor allem in leuchtendem Rot, auffälligen Blumenmustern oder Knallfarben.

Das ist verständlich. Denn wenn Sie Ihren Urlaub zu Hause verbringen müssen, kann man sich schon mal in einem knallbunten Blumenmeer aus Stofflichkeit wiederfinden.

„Jetzt erst recht!“, so der Konsens.

Das große Fernweh und ein optimistischer Umgang der Designer mit der aktuellen Lage macht es möglich.

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Modeflüsterin-Club und Akademie - Stil für starke Frauen über 40


Theatralik

Dazu mischen sich äußerst theatralisch anmutende Entwürfe, die mit ihren Übertreibungen in jede Richtung eher an ein Bühnen-Outfit erinnern als an Alltagsmode.

Dann können Sie sich an den wildesten Mustermix-Versionen, bei denen Omas Spitzendeckchen auf die südamerikanische Anden-Folklorewelt und Hippie-Batik-Muster trifft, satt sehen.

Oder Sie erfreuen sich an extremst volumigen Stoffhüllen, Mega-Schulter- und Ärmel-Akzenten und Entwürfen, die an riesige, wallende Rüschenteppiche erinnern.

Dazu kommt eine auffällig große Anzahl an transparenten Entwürfen und die Freilegung von nackter Haut allerorten.

Oder die dekonstruierten Erscheinungen, bei denen Kleidungstücke zerlegt und völlig neu wieder zusammengesetzt werden – wobei bestimmte Details der Kleidung plötzlich überdimensioniert aufgeblasen wiederkehren.

Eine Schleife oder ein Volant trifft auf eine riesige Blasebalgtasche. Eine übergroße Manschette auf einen XXL-Parka oder auf einen Umhang. Oder vielleicht auch auf einen Gürtel mit D-Ring-Verschluss oder auf ein Spitzen-Bustier oder auf Tanga-Strings oder oder…

Egal. Alle Stilrichtungen dürfen jetzt zitiert und gemixt werden.

Die Grundregel scheint zu lauten: Alles, aber bitte nicht normal…

Dabei kommen alle der folgenden Stilwelten zum Einsatz. Der Mode-Eskapismus ist sozusagen die gut gelaunte Übermutter aller Stilwelten dieser Saison, die ein bisschen über die Stränge schlägt.

Modetrends für Frauen 40n plus - Gute-Laune-Kleider

Diese Kleider sprühen vor guter Laune: Sie sind knallig oder haben einen bunten, prägnanten Blumenprint. Dazu kommen Volants und viele volumige Details, wie Puff- oder Ballonärmel – um nur einige theatralische Elemente zu nennen.

Stilwelten 2: Von moderner Geschichte über verträumte Romantik zur Folklore – „Mode-Geröstel“ oder was vom Alten übrig blieb

Mit einem femininen Frauenbild voller zarter Stoffe, Blüten, Stickereien, Spitze, hohen Krägen, Puffärmeln, Ethnomustern und Häkel- sowie Makramee-Arbeiten haben Sie es zu tun, wenn es um Schlagworte wie „moderne Geschichte“, „Folklore“ und „romantische Weiblichkeit“ geht.

In diesem Bereich sind die Entwürfe verträumt-romantisch oder scheinen aus einer anderen Welt zu kommen. Sie erinnern entweder an die Spitzenkragen-Optik des viktorianischen Zeitalters oder an die Hippie-Ära der 70er Jahre mit ihrem Fokus auf Selbstgemachtes und Handwerkskunst aus allen Kulturen.

Hier treffen Sie auf romantische Kleider in zarten Farben, mit Blumenmustern, Rüschen und fließendem Chiffon. Allen voran wurden weiße Kleider gesichtet, die ein bisschen an die Bilder einer Wanderung in der Natur auf einem impressionistischen Gemälde erinnern.

Dazu kommen Kleider mit den bekannten ballonförmigen Regency-Schultern und Kragen sowie mit üppigen viktorianischen Stickereien.

Etwas robuster wird es, wenn Omas Bauernbluse mit Stickereien und Spitzen auf Häkeltops, Makramee und Ethno-Muster trifft.

Sie sehen, hier werden so viele Elemente aus unterschiedlichsten Jahrzehnten der Modegeschichte gemischt, dass es manchmal schwer wird, die Provenienz exakt zu bestimmen.

Gerade der ungewöhnliche – um nicht zu sagen gewagte – Mix aus Altem und verschiedenen Kulturen gibt den Kreationen ihren modernen Anstrich. „Alte“ Materialien und traditionelle Muster mixen sich mit modernen Formen – oder anders herum.

Das hat zugegebenermaßen einen eigenen Charme. Langweilig ist es nie.

Modetrends für Frauen 40 plus - Folklore-Kleider und romantische Kleider

Diese Kleider bringen verschiedene folkloristische Details oder Details aus der viktorianischen Mode sowie viel Romantik mit. Von Ethno-Mustern über Häkel-Optik bis hin zu Rüschen aus transparentem Tüll oder Chiffon reicht das Spektrum dieser höchst femininen Stilmischung.

Stilwelten 3: Von Loungewear über Lingerie-Style bis Sport Deluxe – Hauptsache in der Komfortzone

Mit dieser Stilwelt hat in Zeiten von C. wohl jeder gerechnet – wenn auch vielleicht in unterschiedlicher Ausführung: Dass Bequemlichkeit zum Maß aller Dinge wird, ist nicht verwunderlich.

Und dass dabei vor allem der typische Lebensstil im trauten Heim seine Stilblüten treibt, dürfte auch nicht überraschen.

Die einen tragen zu Hause nur noch Schlafanzug. Die anderen sind Weltmeisterinnen der Lounge Wear geworden. Oder sie haben bequeme Sportkleidung zur Alltags-Uniform erhoben. Ab und zu darf es dann nicht nur kuschelig, sondern auch sexy werden und die feinen Dessous kommen aus der Schublade.

Mixen Sie diese Elemente in einem Look zusammen und addieren Sie noch Luxus-Materialen dazu, erhalten Sie eine ganz gute Vorstellung davon, wie viele Entwürfe der kommenden Saison aussehen.

„Dressed down“ heißt das Mode-Schlagwort dazu.

Diese Stilwelt besteht aus seidigen (Schlaf- und Sport-)Anzügen und Tops, aus gemütlichen Cardigans und weiten Hosen sowie Shirts aus weich fließenden Stoffen, aus Spitzen-BHs, Bralets, Camisoles und Slip-Dresses.

Dazu kommen sportliche Blouson-Schnitte, das allgegenwärtige Sweatshirt, transparente Netzstoffe und Jogpants aus luxuriösen Materialien.

Die Schnitte sind weit und bequem, die Stoffe dehnbar oder zumindest echte Hautschmeichler, die Farben eher soft und hell – wenn nicht gerade sportlich kräftig.

Wichtig:

Das Ganze hat nichts mit ausgebeulten Jogginghosen zu tun. Komfortable Mode hat an Eleganz-Level ordentlich zugelegt und mündet in edle Pyjama- und Sweatshirt-Looks, die sich gleichermaßen tauglich als Home-Office-, Freizeit- und Schlafzimmer-Outfit erweisen.

In dieser Stilwelt können Sie in Ihrem Seidenanzug mit Leo- oder Schlangen-Print sogar zur Cocktailparty gehen. Wenn es denn wieder ebensolche gäbe…

Meine Prognose lautet zumindest:

Die Mode wird sich für immer verändern. Der „Comfy Luxe“ – komfortabler Luxus – wird salonfähig werden. Und alle Frauen, die schon immer eine Aversion gegen Cocktailkleider hatten, dürfen aufatmen: Denn es wird zukünftig genügend lässig-luxuriöse Alternativen geben.

Wetten?

Modetrends für Frauen 40 plus - Lounge Wear, Lingerie-Look, Sporty Chic

Hier sehen Sie eine Auswahl an Kleidungsstücken, die die neue luxuriöse Komfortzone in der Mode einläuten: Von lässigen Jumpsuits aus weich fließendem Jersey oder Seide über hochwertige Jogpants, Strick und Sweatshirt-Ensembles bis hin zu Pyjama-Style, Camisoles und Slipdresses reicht das modische Wohlfühl-Spektrum.

Stilwelten 4: Von Utility-Style über 70er Jahre und Glamour-Look bis hin zu Grunge – Alles kommt wieder oder ist immer noch da

Diese Stilwelt ist eigentlich gar keine… Es ist ein Sammelsurium von Stilwelten, die alle schon einmal da oder erst gar nicht so richtig weg waren.

Dabei kommen völlig unterschiedliche Strömungen ins Spiel – auch was die Stimmung angeht.

Utility und Military Chic

Die moderne Großstadt-Amazone kleidet sich immer noch gerne im androgynen Utility-Look mit militärisch verwurzelten Details. In dieser Saison werden diese Entwürfe aber noch bequemer, weiter und ein bisschen exzentrischer – Stilwelten 1 und 3 lassen grüßen.

Mit dabei sind die typischen Hemdblusen, Cargo-Pants und Bermudas – die jetzt gerne mit Oversize-Blazern, Hemden und Krawatte getragen werden. Fast wie bei einer Tropen-Expedition.

Eine konsequente Ergänzung dazu sind ferner Taschen und Gürtel mit D-Ring-Verschlüssen, Blasebalg-Klappentaschen und “Bottle Bags“ – Taschen für die Wasserflasche, die ich Ihnen im letzten Trend-Barometer bereits vorgestellt hatte.

All das verströmt eine recht lässige, aber auch ein bisschen taffe Atmosphäre. Allzeit bereit, heißt die Devise: Sobald die Grenzen aufmachen, hält nichts mehr von Abenteuern ab – schon gar nicht die Kleidung.

Moderner 70er-Jahre-Vibe

Die 70er Jahre schwirren immer noch im Mode-Himmel herum. In dieser Saison hauptsächlich in Form von Schlaghosen und der typischen Farbigkeit – ich sage nur: gebranntes Orange mit Gelb, Grün, Braun und Beige.

Dazu versprühen Pullunder und typische Muster der 70er Jahre ihren Charme. Raute forever!

Das typische Tailoring – der Trend zur hohen Schneiderkunst, den ich Ihnen ebenfalls im letzten Trend-Barometer vorgestellt hatte – darf natürlich nicht fehlen.

Modetrends für Frauen 40 plus - 70er Jahre Stil und Utility Chic

Die 70er Jahre sind immer noch da: mit Schlaghosen und den typischen Farben sowie Mustern jener Zeit. Dazu kommt der Utility Chic mit seinen an ein Safari-Abenteuer erinnernden Details.

80er Jahre Glitzerwelt

Eher in die 80er Jahre führen die breiten Mega-Schultern von Kleidern und Blazern á la Dallas und Denverclan sowie der Glitzerlook, der an die glamouröse Ära des Studio-54 in New York erinnert.

Eine gehörige Portion Disco-Fieber ist spürbar, wenn nicht nur Cocktail- und Abendkleider sondern auch Jumpsuits, Hosenanzüge, Miniröcke und Co. eine schimmernde Oberfläche erhalten.

Grunge oder die dunkle Seite der Mode

Das Thema Grunge bleibt uns auch in der kommenden Saison erhalten. Diese Strömung ist sozusagen die dunkle Seite der Modemacht und der Gegenpol zum übermäßigen Gute-Laune- und Lässig-Styling.

Ob nun dunkles Leder oder Vinyl, Combat Boots, schwarze Spitze oder Karohemden – die Stimmung in dieser Modeabteilung ist eher düster, rockig und rebellisch, aber durchaus mit femininen Akzenten.

Kein Wunder, dass komplett schwarze Outfits wieder angesagt sind.

Auffällig ist, dass (fast) jede Kollektion auf dem Laufsteg – so bunt und exzentrisch sie ansonsten sein mochte – diese dunkle Seite mitbrachte. Und so waren fast in jeder Kollektion auch sehr düstere Looks zu bewundern – samt mit dunklem Kayal betonten Augen.

Modetrends für Frauen 40 plus - Grunge Style

Die dunkle Seite der Mode zeigt sich weiterhin im Grunge-Look: Dazu gehören viel schwarzes Leder, Spitze, Karo und Nieten.

Dazu kommen schwarze Outfits mit kontrastierendem Weiß – schwarz-weißes „Colour-Blocking“ ist die deutlich elegantere Variante von schwarzen Looks. Und bringt vor allem für kühle Farbtypen Modespaß mit.

Mit diesem größten Helligkeitskontrast endet der erste Teil des Modeflüsterin-Trend-Barometers. Sie sehen, die Gegensätze und Extreme könnten in der kommenden Saison nicht größer sein.

Die Fashion-Stimmung schwankt zwischen Doping-Euphorie, Über-Lässigkeit, „Zu-allem-bereit-Modus“ und Untergangsszenarien.

Da muss Frau über 40 schon genau hinsehen, um für sich Tragbares herauszufiltern.

Dabei helfen Ihnen die nächsten Teile des Modeflüsterin-Trend-Barometers. Darin werde ich Ihnen von den modischen Details berichten, die Sie vielleicht auch nur in kleiner Dosis in Ihren Look einbringen können, um modisch up-to-date zu sein.

Ich bin sicher: Irgendetwas ist auch für Sie mit Freude tragbar und vielleicht haben Sie es ja schon im Schrank…

Zwischenzeitlich können Sie sich hier, auf meinem Pinterest-Board, einen Überblick über die modischen Besonderheiten – oder Absonderlichkeiten? – der neuen Fashion-Saison Frühjahr/Sommer 2021 verschaffen.

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Modetrends für Frauen 40 plus - Farben, Muster und Stoffe

Die wichtigsten Farben in den Modetrends für Frühjahr und Sommer 2021

Auch bei den Farben der neuen Saison wird es ein Jahr der Gegensätze zwischen bunter Fröhlichkeit und zurückgenommener Neutralität.

Die Farben des Jahres vom Pantone-Institut zeigen diese Polarität und schwanken zwischen gelber Fröhlichkeit und dem grauen Fels in der Brandung.

Wie Farben jetzt kombiniert werden, spiegelt dieses zweigeteilte Bild ebenfalls wider:

  • Zum einen prägen ruhige, neutrale und monochromatische Looks die Laufstege.
  • Zum anderen werden bunte Knallfarben entweder solo oder im frechen Colour-Blocking nebeneinander gesetzt.
  • Zum einen bleibt die Welt schwarz-weiß-grau-beige.
  • Zum anderen erfolgt eine Explosion der Farbenpracht.

Ja, was nun?

Die Produkte aus dem Trend-Barometer – Teil 2:

Hier finden Sie die meisten Kleidungsstücke, die ich im zweiten Teil des Trend-Barometers zeige (Affiliate-Links). Bitte beachten Sie, dass sich darunter auch sehr teure Designerteile befinden. Lassen Sie sich davon inspirieren!

 

Von Reinweiß über Cremeweiß bis hin zu Butterweiß

Weiß und seine abgedämpften Nachbarn sind eine wichtige (Nicht-)Farbe für diesen Sommer. Die luftige Leichtigkeit von Weiß bleibt unübertroffen und ist aus der Sommer-Garderobe nicht wegzudenken.

Jetzt kommen vor allem drei Nuancen von Weiß zum Einsatz – jede davon ist eng verknüpft mit den Stilwelten der Saison:

Blütenweiß und Cremeweiß

Das schlichte, klassische, strahlende Weiß oder das leicht gedeckte Cremeweiß bestechen als Klassiker des Purismus und kommen jetzt als All-Over-Look wieder in Mode.

Ob weißes Kleid, weiße Bluse oder weiße Hose – nicht nur bei Prada, Chanel, Akris und Erdem machten weiße Looks auf den Laufstegen Furore.

Wenn Sie ein kühler Farbtyp sind (Winter wäre hier am besten), dann machen Sie den Trend mit Blütenweiß einfach mit. Wenn Sie eher ein wärmerer Farbtyp sind, dann versuchen Sie es einmal mit Cremeweiß.

Denn das LWD („Little White Dress“) ersetzt jetzt noch viel häufiger das LBD („Little Black Dress“).

Modetrends für Frauen 40 plus - Weiß-, Creme- und Butterweiß-Töne

In der kommenden Saison gibt es unglaublich viele Variationen von Weiß und gebrochenen Weiß-Nuancen. Darunter ist auch ein relativ seltener, gelblicher Butterweiß-Ton. Hier findet jeder Farbtyp “sein” bestes Weiß. Auffällig ist: Irgendein Weiß-Ton kommt fast in jeder angesagten Stilrichtung vor. Ein Blazer in “Ihrem” Weiß ist immer eine gute Anschaffung für den Sommer und vielseitig einsetzbar.

Butterweiß

Von diesem leicht gelblichen Weißton haben Sie vielleicht noch nichts gehört. Diese zarte Nuance ist prädestiniert dafür, im seidigen Lingerie-Look mit Camisoles und Spitzenkleidern getragen zu werden. Aber nicht nur.

Jetzt wird auch dieses sanfte Weiß oft Ton-in-Ton in den verschiedensten Stilrichtungen gesichtet.

Wenn Sie es allerdings mit dem Stilmix ernst meinen, dann addieren Sie zur butterigen Sanftheit ein bisschen schwarzes, rockiges Leder und spielen Kalt-Warm-Behandlung mit Ihrem Gegenüber…

Mein Tipp:

Addieren Sie einen kleinen Spritzer Knallfarbe oder Animal-Print in Ihr weißes Outfit und Sie gehören zu den Trendsettern der Saison.

Alle Weißtöne können Sie auch wunderbar mit Beige-, Sand- und Zimtbraun-Nuancen kombinieren – vor allem als wärmerer Farbtyp. Das ergibt herrlich unaufgeregte, klassisch-elegante Looks für ruhige Sommertage.

Ganz im Sinne der neuen komfortabel-luxuriösen Lässigkeit.

Modetrends für Frauen 40 plus - Weiß kombinieren mit Beige und Zimtbraun

Die Weiß-, Creme- und Butterweiß-Nuancen können Sie mit Beige und Zimtbraun sowie mit einer Prise Animal-Print zu ganz bezaubernden Looks kombinieren – zumindest, wenn Sie ein wärmerer Farbtyp sind. Probieren Sie es aus!

Die neutralen Klassiker Beige, Greige und Grau

Die neutralen Klassiker in mittleren bis helleren Tonwerten sind aus der klassischen Mode nicht wegzudenken. Dennoch kommen Sie jetzt wieder verstärkt aus dem Halbschatten hervor.

Beige

Beige tummelt sich schon eine ganze Weile auf den Laufstegen. Das wird sich auch in der kommenden Saison nicht ändern. Im Gegenteil: Monochromatische Looks in Beige gehörten bei vielen Labels zu den prominenteren Looks.

Das wirkt elegant, lässig und zeitlos. Und wird auch weiterhin so bleiben.

Greige

Auch dieser Zwitter aus Grau und Beige ist ein zeitloser Klassiker. Vor allem bei Armani ist es die typische Hausfarbe, die in jedem Jahr mit weiteren Farben zur Kollektion stilisiert wird.

In dieser Saison ist die Kombination aus Greige und Aquamarin der Hit.

Grau

Grau kommt niemals aus der Mode. Never ever. Jetzt sind es vor allem die helleren und mittleren Grau-Nuancen, die das dunkle Schwarz oder Anthrazit im Sommer ersetzen.

Grau ist unaufgeregt, beweist Verlässlichkeit, ist stark und selbstbewusst – so liest man in der einschlägigen Modepresse. Als Modeflüsterin-Leserin wissen Sie dies und noch viel mehr natürlich längst…

Modetrends für Frauen 40 plus - Beige, Greige, Grau

Ruhige, monochromatische Outfits in Beige-, Greige- und Grau-Tönen gehören zu den puristischen, unkomplizierten Farbkombinationen dieser Saison. Für unbunte, lässige Stiltypen gibt es hier viel zu entdecken. Probieren Sie es aber auch einmal aus, wie sich ein Aquamarin-Blau zu Ihren Beige oder Grau-Tönen macht! Und peppen Sie den Look bei Bedarf mit einem Klecks Animal-Print auf.

Schwarz und kein Ende in Sicht

Dass Schwarz in der Mode nicht fehlen darf, ist klar. Jetzt wird es wieder in All-Over-Looks getragen – oder im höchsten Helligkeitskontrast schwarz-weiß.

Mein Tipp:

Achten Sie bei komplett schwarzen Looks – wie auch bei weißen oder beigen Looks – darauf, unterschiedliche Materialien oder auffällige Silhouetten einzusetzen. So wird das Outfit dennoch interessant!

Limette, Gelb oder doch lieber Orange?

Gelb ist überall zu sehen. Aber auch sein Nachbar auf dem Farbkreis, Orange, ist omnipräsent.

Dabei reicht die Farbsättigung beider Farben von neongrell über kräftig bis hin zu „gebrannten“ – also mit etwas Beige oder Braun gedämpften – Versionen.

Gelb ist das Zeichen der Gute-Laune-Politik in der Mode und wird tatsächlich recht häufig großflächig mit einem Spritzer Rosa verarbeitet.

Als grünliche Limette ist es besonders intensiv und eher ein Einzelgänger oder ein stimmungsvoller Mini-Aufheller für überwiegend neutrale Looks.

Orange ist entweder stark und kräftig auf monochromatischem Kurs oder als gebrannte Version Teil einer 70er-Jahre-Kombo aus Orange, Braun und Grün.

Insgesamt dürfte die Gelb-Orange-Fraktion wohl vornehmlich wärmere Farbtypen ansprechen – aber nicht nur, wie dieser Beitrag über die Farbe Gelb zeigt.

Modetrends für Frauen 40 plus - Gelb und Orange

Gelb und Orange gehören zu den Gewinnerfarben der Saison. Sie sind in allen Nuancen – von zart pastellig über kräftig bis hin zur Neon-Variante sowie von klar bis dunkler “gebrannt” – zu sehen.

Aufgeregtes Rot, verspieltes Candy-Pink oder ruhigeres Flieder?

Rot und Pink sind artverwandt. Das temperamentvolle, energiegeladene Rot hat jedoch deutlich mehr sexy und aggressive Anteile als das mit Weiß abgemilderte, fröhlich-verspielte, feminine “Candy-Pink” – ein intensives Bonbon-Rosa.

Beide Farben sind jetzt Modeschöpfers Liebling und dürfen auch in monochromatischen Kombinationen zu voller Stärke aufdrehen. Denn die Frau, die kräftige Farben gut tragen kann, darf ruhig in den Farbtopf tauchen, so viel und so oft sie will.

Wer es einerseits feminin und zart, andererseits aber auch stark und selbstbewusst mag, greift hingegen zu Flieder.

Zwischen all den aufgeregt-fröhlich-temperamentvollen Gelb-, Orange-, Rot- und Rosa-Tönen scheint dies eine beruhigende Alternative zu sein, die an die Lavendelfelder Südfrankreichs erinnert – und für ganz viele Farbtypen tragbar ist.

Modetrends für frauen 40 plus - Trendfarben Rot, Pink und Flieder

Ein kräftiges, eher kühles Kardinalsrot, ein ebenfalls intensives Bonbon-Rosa und Flieder waren häufig auf den Laufstegen zu sichten. Wie diese Farbnuancen in den Geschäften ankommen werden? Ich vermute: in wechselnden Tonalitäten. Wer es gerne temperamentvoll mag, greift zu Knallrot, wer es feminin-verspielt liebt, wird das Candy-Pink lieben und wer sich mehr elegante Ruhe in seiner Farbigkeit wünscht, wird ein wohlwollendes Auge auf Flieder werfen.

Waldgrün und Meerblau

Diese beiden Farben sind eine Verbeugung vor der sommerlichen Natur – mit ihren entsprechenden Assoziationen von Ruhe, Entspannung und Natürlichkeit.

Denn der dunklere Grünton, der etwas weniger Gelbanteil besitzt als Khaki und daher auch für kühlere Farbtypen besser tragbar ist, kommt in vielen Looks aus den lässig-entspannten Stilwelten vor.

Waldgrün ist mit frischem Gelb oder Candy-Pink, aber auch mit ruhigen Beige- und Weißtönen ein perfekter Partner für viele Gelegenheiten.

Während Meerblau eigentlich in jedem Sommer wiederkommt – so eng ist es mit Sommer, Sonne und Wasser verbunden. Mit Greige, Grau oder den Weißtönen wird es jetzt zu wunderbar sommerlichen Looks getragen, die sofort Lust auf unbeschwerte Leichtigkeit machen.

Modetrends für Frauen 40 plus - Waldgrün und Meerblau

Waldgrün und Meerblau werden zwei der Trendfarben genannt. Auf den Laufstegen sind diese Nuancen nicht immer ganz genau getroffen. So wird es auch in den Geschäften aussehen: Es wird Varianten von Grün- und Blautönen geben, die an Wald oder Meer erinnern.

Ich denke, es wird klar, dass die neue Saison für jeden Farbtyp etwas mitbringt. Für die Fans neutraler Klassiker ebenso wie für die Liebhaber kräftiger Farben und alles dazwischen.

Ist schon etwas für Sie dabei gewesen?

Die wichtigsten Muster in den Modetrends für Frühjahr und Sommer 2021

In der kommenden Saison darf es bei Mustern so richtig krachen: bunter, auffälliger, prägnanter. Die so genannten „Super Prints“ sollen ein Zeichen für Lebenslust setzen – gerade in schweren Zeiten – und machen Lust auf ausgelassene Sommerfreuden.

Mit dabei sind die folgenden „üblichen Verdächtigen“:

Blumenprints

Blumenmuster explodieren förmlich in dieser Saison. Knallfarben und plakative, übergroße Blütenmotive prägen das Bild und hellen die Stimmung mächtig auf.

Aber auch ein bisschen Retro-Flair und die zartere Streublumenwelt aus der letzten Saison dürfen nach wie vor mitspielen.

Es wird wohl eine Stilfrage sein, zu welcher Blütenpracht Sie greifen werden – hier hat Ihre Stil-Persönlichkeit ein starkes Wörtchen mitzureden!

Lese-Tipp aus der Modeflüsterin-Bibliothek:

Als Leserin mit Bibliotheksausweis können Sie auf das Special zur Kleidung mit Blumenmuster zurückgreifen.

Alles was Sie über Kleidung mit Blumenmuster wissen sollten - Modeflüsterin

Polka Dots

Welches Muster könnte mehr fröhlich-feminine Vibes verströmen als Punktemuster? Ob groß oder klein, die runden Formen tummeln sich weiterhin auf allem, was man aus Stoff machen kann.

Als femininer Stiltyp werden Sie sich weiter amüsieren.

Batik-Muster

Mit Ethno- und Folklore-Stilwelt, aber auch mit der 70er Jahre Retro-Bewegung kommt Batikmuster wieder ins Visier der Designer. Auch hier wird es bunt, groß und auffällig.

Mit Batik-Muster werden vor allem lässig-natürliche Stiltypen und Retro-Damen mit Hippie-Ader glücklich werden.

Animal-Print

Ob Leo, Tiger, Schlange oder irgendein anderes Wildtier – die Animal-Prints bleiben uns erhalten.

Sie dienen zum einen, um Seiden-Pyjamas und Overalls ausgehfein zu stilisieren, zum anderen als willkommenes Beiwerk zu den ruhigen, monochromatischen Weiß-, Beige-, Greige- und Grau-Looks.

Klassische Ladies wählen wohl am ehesten letztere Option.

Karo

Auch Karomuster bleiben erst einmal im Fashion-Fokus. Ob nun als traditioneller Karo-Blazer und Trenchcoat-Besatz oder als frecher Rock oder Hemdbluse im Punkstil – die Grunge-Stilwelt beschert uns weiterhin karierte Zeiten.

Karo werden Sie entweder lieben oder hassen. Denn es lässt Sie entweder um Jahre altern oder trendy wirken – je nachdem, welcher Stiltyp Sie sind und was Sie daraus machen…

Modetrends für Frauen 40 plus - Muster

Blumenmuster stehlen allen anderen die Schau – besonders beliebt: groß und bunt. Aber auch Streublumen kommen zum Zug. Darüber hinaus positionieren sich Batik-Muster, Polka Dots, Animal-Prints und Karos abermals auf den vorderen Rängen.

Mustermix und Upcycling

Wem die obigen Muster noch nicht auffällig genug sind, der wird mit diesem Trend glücklich: Mustermix in der extremsten Version ist angesagt.

Will heißen: Mixen Sie die auffälligsten Muster von oben untereinander, mischen Sie noch ein bisschen Ethno-Muster, Stickereien, psychedelische Prints und besagtes Geschirrtuch von Oma darunter und Sie haben den hippsten Mustermix der Saison.

In diesem Stilmix können Sie einfach alles verwerten, was der Kleiderschrank aus mehreren Jahrzehnten und Kulturen so hergibt. Und sich dann mit gutem Gewissen zurücklehnen. Denn Mustermix-Upcycling ist „in“.

Manche sagen, es geht hier um Nachhaltigkeit und Mode mit Bedeutung. Ich befürchte jedoch, dass sich mit solchen exzentrischen und höchst unruhigen Kreationen wohl hauptsächlich die Jugend stilvoll schmücken kann…

Modetrends für Frauen 40 plus - Musermix

Wild, wilder, Mustermix: Jetzt werden Deko-Anleihen aus allen Epochen und Kulturen zusammengewürfelt – entweder im Outfit als Mustermix oder sogar in nur einem Kleidungsstück. Ganz nach dem Motto der Saison: Mehr ist mehr…

Mein Tipp:

Wenn Ihnen die Muster zu wild werden, dann bleiben Sie einfach bei den vielen eleganten, einfarbigen Looks der Saison. Und lassen Sie die Mustermix-Karawane ganz genussvoll an sich vorbeiziehen – vielleicht ja vom Liegestuhl auf dem Balkon aus 😉

Die wichtigsten Stoffe und Materialien in den Modetrends für Frühjahr und Sommer 2021

Ganz oben auf der Hitliste stehen alle bequemen, dehnbaren und unkomplizierten Materialien, die sich im neuen lässigen Luxus-Stil finden lassen: weiches, schwer fallendes Jersey, edle Strickstoffe, kühle Seide und seidenähnliche Texturen sowie Webstoffe mit Elasthan.

Dazu kommen rustikales Seersucker und verschiedene Baumwoll-Mischungen für den sommerlichen Utility-Look.

Als besondere Highlights der Saison erweisen sich die folgenden Stoffe:

Die große Transparenz oder alles, was Durchblick verschafft

Transparenz ist das große Überthema der Saison. Selten waren so viel Tüll, Spitze, Netzstoffe und durchbrochene Materialien zu sehen wie für diese Frühjahr- und Sommer-Saison.

Was haben sich die Designer nur dabei gedacht? Vielleicht, dass Frau ohnehin kaum mehr vor die Tür geht?

Nun gut, zur Ehrenrettung könnte man argumentieren, dass auch viel Lagenlook gezeigt wird, sodass zumindest das Wesentliche verhüllt bleibt.

Wer sich traut, wandelt in Lagen von wallendem Tüll durch die Natur, trägt transparente Tuniken zur Hose, durchsichtige Midi-Röcke zum dünnen Rolli oder zumindest Ausschnitte am Kleid, die so tief sind, dass sie den Spitzen-BH darunter freilegen. Oder die ganz und gar aus gehäkeltem Fishnetz oder Makramee gefertigt wurden.

Klar ist: Tüll gehört zur neuen romantischen Weiblichkeit, Spitze und Seide zum Lingerie-Look, Fishnet zum Sporty Chic und Häkelstoffe zum Folklore-Trend.

Die Stilwelten lassen grüßen.

Modetrends für Frauen 40 plus - Transparente Stoffe

An Transparenz kommt Frau in diesem Sommer (fast) nicht vorbei: Ob hauchdünnes Chiffon, Tüll, Netz- oder Häkel-Optik – der Sommer wird zeigefreudig.

Schimmernde Materialien

Der 80er Glamour-Look findet sich in Glitzer-Looks wieder. Alles, was schimmert, schillert oder glänzt und glitzert, ist nach wie vor angesagt.

Ob nun auf den typischen, schimmernden Materialen, wie Seide, Lamée, Pailletten-Stoff und Metallic-Leder, oder auf den eher untypischen Stoffen des Lounge Wear Styles, wie Jersey oder Strick. So manches bequeme Teil wird so zum lässigen Luxusstück hochstilisiert.

Auch wenn es manchmal ein bisschen nach Disco-Kugel aussieht: egal. Irgendwann wird auch wieder so richtig Party gemacht – so zumindest offensichtlich die große Hoffnung der Designer.

Modetrends für Ftauen 40 plus - glänzende Materialien

Ob Schimmer, Glanz oder Glitzer: Kein Material bleibt in dieser Saison vom luxuriösen Upgrade verschont. So wird sogar lässige Kuschelmode zum eleganten Auftritt.

Leder im Sommer?

Es war schon im letzten Sommer ein Trend und ist es immer noch: Leder wird sommertauglich. Aber nur in der feinsten, dünnsten und anschmiegsamsten Form. Falls Sie keine „Klimatisierungsprobleme“ haben, dann nur zu.

Im Grunge-Look sind gerade schwarze Ledermäntel der letzte Schrei – neben Röcken und Hosen. Für die Ladies eignen sich wohl eher sanftere Wildleder-Teile in Beige und Sand.

Falls Sie sich in der letzten Saison (oder vielleicht auch schon vor vielen, vielen Jahren?) solchermaßen eingedeckt haben: einfach weiter tragen!

Modetrends für Frauen 40 plus - Trendmaterial Leder

Leder ist im Sommer – neben den klassisch schwarzen Modellen – vor allem auch in Zimt und Beige angesagt. Kleine Ausflüge zu den trendy Akzentfarben, wie Blau oder Flieder, sind auch dabei.

Das sind sie: die größten Trends in Sachen Farben, Muster und Stoffe der Saison.

Neben Altbekanntem ist es auch hier oft die Übertreibung oder ungewöhnliche Mischung, die für den trendy Effekt sorgt. Ich vermute jedoch, dass die in den Geschäften erhältlichen Versionen weit weniger exzentrisch ausfallen werden.

So ein weich gespülter Trend wäre dann vielleicht genau die richtige Dosis für Frauen über 40. Immer vorausgesetzt, Sie sind nicht gerade der dramatische oder exzentrische Stiltyp. Dann könnte es durchaus sein, dass Sie in der kommenden Saison modisch sogar überglücklich werden.

Wie steht ihr Mode-Glücks-Barometer bisher? Welche Farben, Muster und Stoffe werden Sie tragen und wie?

 

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Modetrends für Frauen 40 plus - Schnitte und Key-Pieces

Die wichtigsten Schnitt-Details in den Modetrends für Frühjahr und Sommer 2021

In den Stilwelten, aber auch bei Farben, Mustern und Stoffen kam es immer wieder zur Sprache: die Modetrends schwanken derzeit zwischen den Extremen. Das setzt sich bei den Schnitt-Details fort.

Entweder die Schnitte nehmen unglaublich viel Volumen auf, verhüllen den Körper zum größten Teil und geben ihm nahezu unendliche Bewegungsfreiheit.

Oder die Schnitte legen den Körper weitestgehend frei – vor allem die Bauchfreiheit ist überall präsent.

Die Produkte aus dem Trend-Barometer – Teil 3:

Hier finden Sie die meisten Kleidungsstücke, die ich im dritten Teil des Trend-Barometers zeige (Affiliate-Links). Bitte beachten Sie, dass sich darunter auch sehr teure Designerteile befinden. Lassen Sie sich davon inspirieren!

Maximalismus oder das „neue Volumen“ – die Erweiterung des stofflichen Horizonts

Minimalismus in der Mode kennen Sie. Der minimalistische Schick gehört zu den modischen Stimmungen, die immer einen Platz in den Herzen der Designer haben werden.

Was in dieser Saison allerdings dazukommt, ist der sogenannten Maximalismus. Nach dem Motto „mehr ist mehr“ werden üppige dekorative Details und extrem weite Schnitte kombiniert.

Egal ob Kleider, Blusen, Hosen, Röcke, Hosenanzüge oder Overalls und Mäntel – nennen Sie ein Kleidungsstück und es wird sicherlich auch in extrem weiter Ausführung angeboten.

Die Designer schicken Ihre Models mit wallenden Stoffbahnen über den Laufsteg, unter denen man den Körper nur erahnen kann, und feiern die neue Leichtigkeit und Freiheit, die solchermaßen geschnittene Kleidung ihrer Trägerin verleiht.

Außergewöhnliche Details ergänzen diesen Volumen-Reigen: Rüschen, Volants, Schleifen, Taschen, Bindebänder, Gurte, Besätze, Borten, Fransen, Drapierungen – alles, was Sie sich schon immer gewünscht haben, wird jetzt eingesetzt. Manchmal sogar in nur einem Kleidungsstück.

Mein Tipp:

Wählen Sie für Ihren Look möglichst nur ein voluminöses Stück oder nur ein stark dekoriertes Teil und belassen Sie alles andere eher figurnah und dezent. Dann könnte es sogar mit dem Maximalismus über 40 klappen.

Ballonformen steigen in den Modehimmel auf

Eine Schnittform, die sehr viel Volumen aufnehmen kann und dabei sehr weiblich-gerundet auftritt, ist die Ballonform. So ist es nicht verwunderlich, dass gerade diese Silhouette in der aktuellen Mode besonders häufig zu sehen ist:

Puffärmel und Ballonärmel sowie Ballonröcke zeugen vom Anliegen, die Frau in möglichst weite, gerundete Stofflichkeit zu hüllen. Dabei werden auch Jacken, Mäntel und Blazer nicht verschont.

Designer sprechen von „poetischer Rüstung“, in die sich Frau zurückziehen könne. Oder dass sich die moderne Frau damit mehr Raum nehmen könne.

Solche Erklärungen (von männlichen Designern, wohlgemerkt) lassen mich stets etwas sprachlos zurück. Sie auch?

Power-Schultern gewinnen an Theatralik

Zusammen mit der Ballonform sind überdimensionierte, dramatische Schulter-Silhouetten angesagt.

Was sich bereits in der letzten Saison ankündigte, wird jetzt auf die Spitze getrieben. Dabei entstehen höchst kantige, „edgy“ Silhouetten, die alles darunter natürlich deutlich schmaler aussehen lassen.

Wenn Sie um jeden Preis eine schlanke Taille inszenieren möchten und es Ihnen nichts ausmacht, dabei wie ein Football-Profi oder wie ein Darsteller aus dem Musical „Starlight Express“ auszusehen, dann greifen Sie zu.

Joan Collins aus dem Denver-Clan wird Sie für immer dafür bewundern. Oder auch nicht.

Modetredsn für Frauen 40 plus - Ballonform und Power-Schultern

Die gerundete Ballonform ist eine der häufigen Silhouetten der Saison. Besonders die typischen Ärmelformen – Puff-, Ballon- und Keulen-Ärmel – sind stark präsent. Aber auch “edgy” Power-Schultern als Reminiszenz an die 80er Jahre sind wieder angesagt.

Weite Hosen zwischen Yin und Yang

Auch vor den Hosenschnitten macht der neue Maximalismus nicht Halt. Und so werden auch diese kräftig aufgepumpt.

Weite Bundfaltenhosen, der Paperbag-Bund und Tunnelzüge allerorten machen klar, dass Maximalismus auch mit maximalem Tragekomfort bei Hosen einhergeht (siehe auch weiter unten bei Key-Pieces).

Dabei werden die typischen Herrenschnitte mit so weich fallenden Stoffen und üppigem Volumen inszeniert, dass Frau darin versinken kann – fast wie in einem weiten Maxirock. Gleichermaßen bequem dürfte es zumindest sein.

Und wer achtet angesichts der zahllosen Corona-Kilos auf den Hüften noch darauf, ob eine solche Hosenweite schlanker erscheinen lässt?

Genügend Platz haben die kleinen Pölsterchen darin auf jeden Fall. Und hip aussehen können Sie damit jetzt sogar auch noch.

Ich erinnere mich gerne an einen Look von Diane Keaton aus den 80er Jahren, bei dem sie fast in einer solchen überweiten Herren-Hose zu ertrinken scheint – und dabei todschick aussieht.

Ich sag’s ja: Figur-Optimierung um jeden Preis wird überbewertet… Ohmmmm…

Hautnah, bauchfrei und Cut-outs – das Kontrastprogramm für Zeigefreudige

Wem all diese Stoff-Fülle zu viel ist, dem bieten sich in der kommenden Saison durchaus Ausweichmöglichkeiten:

  • Hautenge Rollkragenpullover zu Hotpants und Ultra-Miniröcken wurden ebenfalls gesichtet.
  • Ganz zu schweigen von der Parade an bauchfreien Amazonen, die nur mit einem Bralet oder einem (Spitzen-)BH bekleidet ihren 2-, 4- oder 6-Pack zeigten.
  • Oder die vielen Kleidungstücke, die mit Cut-outs versehen wurden. Nicht selten wird auch dabei die Körpermitte freigelegt. Oder vorteilhaftere Zonen, wie beispielsweise die Schultern beim One-Shoulder-Schnitt…

Damit einher gehen neue Chancen:

Denn eine Jacke oder eine Weste, die überwiegend aus Löchern besteht – oder überhaupt nur aus Netzstoff -, kann auch im Sommer als 3. Teil über allem getragen werden.

Ohne Hitze-Alarm, versteht sich.

Modetrenfs für Frauen 40 plus - Cut-outs, Netz-Optik, Bralets, bauchfrei

Die Mode der kommenden Saison ist recht zeigefreudig: Vor allem die Körpermitte und die Schultern werden gerne freigelegt. Ob nun Cut-outs, One-Shoulder-Tops und -Kleider, bauchfreie Bralets oder Netz-Stoffe – Hauptsache, interessante Einblicke werden gewährt.

Plissee, Biesen und die kleinen Schwestern der großen Falte

Plisseeröcke sind ja schon eine Weile auf der Modebühne en vogue.

Jetzt ziert das schmal gefältelte Gewebe auch Blusen, Kleider, Hosen. Nicht nur als plissierter Stoff, sondern auch als Biesenfalten, fein angereihte oder gesmokte Stoffbahnen kommen die kleinen Mini-Fältelungen überall zum Einsatz.

Solche Details sind auf Strickstoff präsent und werden in allen anderen, höllisch bequemen Materialien umgesetzt. So erhält manches Lässig-Teil der Lounge-Mode den entscheidenden Schick-Faktor.

Ob Ihnen ein Plisseerock oder ähnliches steht? Fragen Sie einfach die Pölsterchen auf der Hüfte – die geben Ihnen schnell Bescheid, ob sie solchermaßen bekleidet werden wollen 😉

Modetrends für Frauen 40 plus - Plissee

Die kleine Fältelung kommt ganz groß raus: Plissees sind jetzt auf allen Kleidungsstücken zu finden und geben auch Lässigteilen ein Quäntchen von Ihrer Eleganz ab.

Fransen, Drapierungen, Schleifen, Rüschen und Volants avancieren zum Deko-Hit der Saison

Aus all den unendlich vielen dekorativen Elementen, die an der Kleidung der Saison zu sehen sind, stechen drei Varianten besonders auffällig hervor:

  • Drapierungen aller Arten werden eingesetzt, um dekonstruierte Teile den Körperformen anzupassen oder überschüssige Weite zumindest teilweise einzuhalten.
  • Fransen jeglicher Couleur bringen mehr Bewegung und so manche tiefere Einsicht in den Look.
  • Schleifen werden einfach überall dort angebracht, wo im Design noch etwas zu fehlen scheint – nicht nur am Kragen oder in der Taille.
  • Rüschen und Volants sind quasi omnipräsent.

Dieser Tatbestand könnte eine näh- und bastel-affine Leserin auf Ideen bringen… Und dazu beitragen, dass das ein oder andere Kleidungsstück noch einmal unter neuen Vorzeichen aus der hintersten Schrankecke hervorgeholt wird.

Modetrends für Frauen 40 plus - Schliefen, Drapierungen, Fransen

Kleidungsstücke sind in dieser Saison nur selten langweilig. Dafür sorgen Schleifen, Drapierungen, Fransen sowie Volants und Rüschen allerorten. Die Chance für Upcycling-Expertinnen!

Die Key-Pieces in den Modetrends für Frühjahr und Sommer 2021

Als „Key-Piece“ wird ein Kleidungsstück oder Accessoire bezeichnet, das einen Stil, eine bestimmte Stilwelt oder die Philosophie des Designers hinter einer Kollektion so perfekt verdeutlicht, dass es zum Schlüssel für das Verständnis und die Umsetzung eines Stils wird.

Das Key-Piece ist somit eine Art Dechiffrierschlüssel für einen bestimmten Look. Ein Symbol, das eine ganze Stilwelt repräsentiert und für den Betrachter erschließt.

Genau davon gibt es in dieser Saison extrem viele Stücke – analog zur Vielfalt der Stilwelten. Daher habe ich für Sie im Folgenden nur die wichtigsten herausgefiltert.

Dennoch ist die Liste relativ lang geworden…

Das neue „Easy Dress“ – das Kleid für alle Fälle

Auch wenn die Kleider in der kommenden Saison ganz viele unterschiedliche Formen und Ausführungen annehmen können – hier zeigen sich die Designer recht unentschlossen -, so ist doch eines klar:

Kleider müssen leicht zu tragen sein und dürfen nicht einengen. Sie sollten leicht hinein- und wieder hinausschlüpfen können. Und sich dazwischen pudelwohl fühlen.

Auch sollten die Kleider unkompliziert und alltagstauglich sein. Egal, welcher Anlass auf Sie wartet: Ihr „Easy Day Dress“ – Ihr unkompliziertes Tageskleid – macht alles mit.

Bei der breiten Auswahl können Sie ganz nach Ihren persönlichen Stil-Facetten auswählen:

Es gibt Kleider mit Rüschen, Volants, asymmetrischen Säumen, Drapierungen, Schleifen, Gürteln, Cut-outs, auffälligen Kragenlösungen, Spaghetti-Trägern, Capes, Knopf- oder Reißverschluss, weitem oder figurnahem Rock, Mini-, Midi- oder Maxi-Rock.

Habe ich noch irgendetwas vergessen? Macht nichts. Bestimmt gibt es auch das.

Wen etwas aus dieser heterogenen Masse heraussticht, dann ist es das Kleid mit auffälligem Blumendruck oder mit Puffärmeln – siehe oben. Oder das “Little White Dress”, siehe unten.

Modetrends für frauen 40 plus - Easy Day Dress, gerne in weiß

Es gibt zwei Kleidertypen, die derzeit angesagt sind: Das Kleine Weiße und das völlig entspannte Tageskleid – gerne beides auch in einer Version. Dabei kommen beim LWD (“Little White Dress”) alle Trend-Details zum Einsatz: von romantisch verspielt bis XXL und “dressed down”. Weite oder locker sitzende und unkomplizierte Kleider in neutralen Farben wiederum sind so vielseitig, dass sie als “Easy Day Dress” einen neuen Namen erhalten haben.

LWD und weißer Hosenanzug

Beim All-Over-Weiß-Trend bleibt es nicht aus, dass auch Kleider und Hosenanzüge komplett weiß ausfallen.

Besonders die weißen Kleider in allen Stilwelten fallen ins Auge.

Manche sprechen bereits davon, dass das LWD zukünftig das LBD ersetzen könnte – das kleine Schwarze („Little Black Dress“) zugunsten des Kleinen Weißen („Little White Dress“) ausgedient habe.

Aber das halte ich für ein Gerücht. Beides hat seine Daseinsberechtigung!

Ein weißer Blazer zu einer weißen Hose (oder einer Jeans) dürfte sich allerdings im Sommer als neues Standard-Outfit entpuppen. Denn das meiste für diesen Look haben Sie wahrscheinlich schon im Schrank. Wenn nicht in Blütenweiß, dann zumindest in einem der feinen Creme- und Off-White-Töne.

Oversized Blazer und Männerhemd

Oversized Blazer sind schon seit längerem im Modezirkus dabei und dürfen sich auch im kommenden Sommer produzieren.

Sie werden jetzt jedoch durchaus zu weiteren, extrem weiten Kleidungsstücken getragen – ganz im neuen Komfi-Schick.

Auch das Männerhemd wurde trendy aufgeblasen, dekonstruiert, auf Überweite getrimmt und kann in allen Lebenslagen überzeugen.

Auffällig dabei: Es ist jetzt vermehrt in Weiß zu sehen und während überlange Ärmel gerne geschlitzt werden,  kommt auch die Kurzarm-Variante wieder zum Zug.

Zusammen mit den überweiten Hosen (siehe weiter unten) sowie Westen oder weiten Bermudas ergibt sich nicht selten ein XXL-Männer-Look, in dessen Stoff-Fülle sich gerne auch Frauen kuscheln.

Mein Tipp:

Trend hin oder her – belassen Sie es in Ihrem Look einfach bei maximal einem Oversize-Teil und halten Sie alles andere möglichst figurnah. Dann sind Sie zwar trendy, aber immer noch auf der sicheren Seite.

Modetrends für Frauen 40 plus - Oversize-Blazer und weiße XXL-Hosenanzüge

Der Oversize-Blazer ist immer noch ein Mode-Favorit und passt gut zu den lässig-komfortablen Tendenzen. Dazu kommt in dieser Saison verstärkt die XXL-Hemdbluse zurück. In weiß wird das ganze dann zu einem der Key-Pieces der Saison gemixt: dem weißen Oversize-Hosenanzug im Herrenstil.

Long-Tuniken geben Hosen ein Doppeleben

Ein Kleidungstück, das gleich bei mehreren Top-Designern zu sehen war, ist die (über-)knielange Tunika.

Dieses Kleidungsstück kann jede Stofflichkeit der Saison annehmen – vor allem auch Transparenz! – und wird bevorzugt mit den neuen, weiten Hosen kombiniert.

Gerne tragen Sie dann auch noch einen XXL-Blazer im Lagenlook darüber. Kein Problem. Sie wissen schon: Mehr ist mehr…

Ob Sie für diesen Look nun eine schmale, recht gerade geschnittene, fließende Tunika einsetzen oder einfach Ihr schlichtes, ärmelloses Sommer-Shiftkleid, ist eigentlich egal. Kleid über Hose oder Tunika über Hose ist angesagt.

Das ergibt eine streckende, interessante, etwas orientalisch angehauchte Silhouette, die vieles verbirgt und dennoch nicht allzu sehr aufträgt.

Von Bralets bis BHs – das Darunter wird zum Darüber

Eine Kombination aus Sporty Chic und Lingerie-Style mit Anleihen vom Safari-Look findet sich wieder, wenn es um Bralets und BHs in der Mode geht.

Ob nun eher schlichter Sport-Bustier (dann auch gerne mit Power-Schultern ausgestattet!) oder doch mehr Spitzen-Dessous – beide Kleidungsstücke, die eigentlich für das Darunter vorgesehen sind, dürfen nun als Key-Pieces offen sichtbar sein.

Sogar noch mehr: Sie dürfen im Lagenlook über T-Shirt, Bluse oder Kleid glänzen!

Ein bisschen Lara Croft, ein bisschen derangierte Schlafzimmer-Optik à la „Da musste sich aber jemand sehr hastig anziehen“ und schon entsteht ein top-aktueller Trend. Seufz. Muss ich dazu wirklich etwas sagen?

Der Pullunder

Der Pullunder ist in der Mode zurück. Ja, wirklich. Das Gruselteil aus den 70er Jahren hat es – natürlich auch in XXL-Größe – wieder unter die Modetrends geschafft.

Es wird zu sportlichen Looks mit 70er Jahre-Flair kombiniert – zu Schlaghosen, Bermudas, Röcken und den neuen Kurzarm-Hemdblusen.

So ein Riesen-Pullunder ist ein bisschen spießig, ein bisschen androgyn und macht nichts für Ihre Figur. Modisch sehr avantgardistisch angehauchte Ladies könnten ihm zwar etwas abgewinnen – aber für wie lange?

Bundfaltenhose, Paperbag-Hose und Tunnelzughose

Darüber hatten wir schon gesprochen: Die neue bequeme „Schluffi“-Hose ist weit, aus typischen Hosenstoffen gefertigt, extrem lässig und macht der Jogginghose mächtig Konkurrenz.

Die neue, weite Hose ist wesentlich eleganter, als es eine Jogginghose jemals sein könnte, wirkt dank „Tayloring“ – hohe Schneider- und Schnittkunst – deutlich strukturierter und angezogener und ist die dominierende Hosenart der Saison.

Sie wählen einfach, welche Bundart Ihnen am besten gefällt, überlegen sich ein Mantra für Ihr kleines Bäuchlein, das sicherlich etwas protestieren wird, und los geht’s überall hin – vom Home Office zum Einkaufen, ins Büro, Restaurant oder Café und wieder zurück. Zumindest wenn das einmal wieder möglich sein sollte.

Modetrends für Frauen 40 plus - locker sitzende Hosen und Cargo-Hosen, Bermudas

Die Lieblings-Hosen der Designer bringen viel lockere Lässigkeit mit: Es sind häufig Herrenhosen, Cargo-Hosen und Bermudas oder Hosen mit bequemem Tunnelzug-, Gummizug- oder Paperbag-Bund. Auch Bundfalten geben dem Hosenbein genügend Weite mit.

Cargo-Hosen und Bermudas

Diese beiden Formen sind nicht neu und entstammen dem Utility-Trend mit militärischen Wurzeln.

Im kommenden Sommer dürfen Sie Ihre weiten Bermudas mit hohem Bund – gerne mit Bundfalten oder Paperbag-Schnitt -, die Sie sich in der letzten Saison vielleicht gekauft haben, einfach weitertragen.

Und Sie dürfen Ihre überweite Cargo-Hose mit riesigen Blasebalg-Klappentaschen aus den 80er Jahren wieder entmotten.

Während taillenhohe Bermudas mit weitem Bein durchaus ihre figürlichen Vorzüge haben, werden Sie bei Cargo-Hosen vergeblich darauf hoffen, dass Sie diese schlanker aussehen lassen. Na und? Wenn es doch Spaß macht und so wunderbar unkompliziert ist?

Nun gut, echte Ladies mit sportlich-klassischem Stil werden an dieser Stelle wahrscheinlich heftig protestieren.

Die 70er-Jahre-Schlaghose

Auch dieser Hosentypus ist wieder mega-angesagt – dank Victoria Beckham und dem 70er-Jahre-Retro-Fieber.

Hosen, die oben schmal sind und ab dem Knie nach unten sehr weit ausgestellt, sodass der Hosensaum sogar gedachte „Pfützen“ auf dem Boden bildet, sind der Trend.

Figürlich tragbar sind Schlaghosen zumindest für relativ viele Frauen. Denn ausgestellte Hosenbeine ergeben ein schönes Gegengewicht für stärkere Oberschenkel und breitere Hüften.

Das schaffen aber auch etwas dezentere Exemplare, mit etwas weniger extremer Schlagweite oder sogar Bootcut-Hosen.

Taillenhohe Jeans mit lässigem Schnitt

Im Zuge des Tayloring werden auch viele Jeansmodelle taillenhoch und eher weiter geschnitten.

Die Stars am Jeanshimmel sind in der kommenden Saison die hochgeschnittenen Schlag-Jeans – siehe 70er-Jahre-Trend – und die taillenhohe, gerade geschnittene Jeans.

Dazu kommt die „Destroyed Jeans“ – die altbekannte Jeans mit Löchern und durchgewetzten Stellen. Am liebsten im lässigen „Boyfriend-Style“ – so locker geschnitten, dass sie von Ihrem Partner geliehen sein könnte.

Wichtig ist, dass die Jeansbeine wieder weiter werden. Analog zu den weiten Stoffhosen muss auch die Jeans so komfortabel sein, dass sie zum Sofa-Surfing taugt.

Modetrends für Frauen 40 plus - Schlaghosen und Jeans

Diese beiden Hosenformen werden Ihnen ebenfalls häufig begegnen: Die Schlaghose aus den 70er Jahren ist wieder verstärkt da und die Jeans erhalten ein weites Bein. Die “high rise” Jeans ist jetzt wie eine Stoffhose geschnitten. Aber auch die lässige Boyfriend-Jeans und die “distressed” Jeans sind wieder angesagt.

Trenchcoat „reloaded“

„Kein Frühling ohne Trenchcoat!“ könnte die Devise lauten. Pünktlich zum Saisonbeginn der regnerischen Jahreszeit sind Trenchcoats wieder Designer’s Liebling.

Allerdings wurde auch diesem Mantel-Klassiker eine Generalüberholung zuteil: Er wurde zerlegt und neu zusammengesetzt.

Wie so häufig fehlt bei dieser Prozedur plötzlich ein Teil und muss mit anderen Stoffen ersetzt werden. Mit Leder, Karostoff oder Jeans. Vielleicht auch mit einem Stück Regenplane oder Plastik.

Dass plötzlich so viel Stoff fehlt, könnte natürlich auch daran liegen, dass der Trenchcoat beim Zusammensetzen etwas größer geworden ist. Er hat jetzt ebenfalls das begehrte XXL-Format.

Modetrends für frauen 40 plus - Trenchcoats in neuer Optik

Mit dem Trenchcoat haben die Modedesigner einiges angestellt: Fast alle Trend-Details sind nun auch auf dem Klassiker zu finden. Ob Volants, Puff- und Keulenärmel, Cut-outs, Batikmuster, Fransen oder Leder-Einsätze – so vielseitig war das Trenchcoat-Angebot schon lange nicht mehr.

„Everything is bigger in Texas“ lautet das Motto des US-amerikanischen Cowboy- und Öl-Bundesstaats. „Alles ist größer in der Mode 2021“ könnte das Motto der Modetrends für die kommende Saison sein.

Ob den Trend zur Übergröße alle mitmachen? Wieviel davon in den Geschäften tatsächlich ankommen wird? Wir werden sehen.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Mit welchem Kleidungsstück der Saison wollen Sie besonders groß rauskommen?

 

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Modetrends für Frauen 40 plus - Taschen und Schuhe

Die wichtigsten Taschen in den Modetrends für Frühjahr/Sommer 2021

Die großen Gegensätze und typischen Gestaltungsmerkmale der Stilwelten ziehen sich auch durch die Accessoires-Landschaft der kommenden Saison. Alles ist entweder übergroß oder miniklein. Und meistens so bequem und praktisch wie möglich.

Das sind die wichtigsten Trends dieser Saison:

Die Produkte aus dem Trend-Barometer – Teil 4:

Hier finden Sie die meisten Taschen, Schuhe und Sonnenbrillen, die ich im vierten Teil des Trend-Barometers zeige (Affiliate-Links). Bitte beachten Sie, dass sich darunter auch sehr teure Designerteile befinden. Lassen Sie sich davon inspirieren!

 

XXL-Taschenmania

Auffällig viele Models waren auf den Laufstegen mit Übergepäck zu bewundern. Riesige Hobo-Bags, Totes und Shopper mit breiten Schulterriemen in allen Farben und Materialien waren da zu bestaunen.

Taschen aus Stoff, Leder, Vinyl oder das sommer-typische Stroh- und Bast-Exemplar sind darunter zu finden. Nicht selten passen sich diese Taschen der Knallfarbe des Outfits an.

Sogar die Clutches hatten Übergröße und werden bevorzugt einmal gefaltet, damit sie noch unter den Arm passen. Dieses Phänomen war so häufig anzutreffen, dass ein eigenes Modewort dafür erfunden wurde: die „Folded Clutch“ – eine gefaltete Tasche ohne Henkel.

Eine der teuersten Clutches ist wohl die “BV Fringe Crisscross” von Bottega Veneta, die nicht nur durch ihre X-Form, sondern vor allem durch ihre überlangen Fransen sofort zum Star des Outfits mutiert. Und Fransen sind – wie Sie bereits wissen – gerade mega angesagt…

Die Mini- und Micro-Taschen – die Taschenfamilie bekommt Nachwuchs

Auf der anderen Seite des Spektrums sind die Mini- und Micro-Taschen zu finden, die ebenfalls bereits Kultstatus genießen.

Dazu gehören Taschen, die Sie sich wie einen großen Anhänger an eine Kette um den Hals hängen können – gesehen unter anderem bei Max Mara. Oder beispielsweise eine Mini-Tote von Jacquemus – die Ladybag im Puppenformat. Oder auch eine Mini-Pailletten-Glitzertasche von Paco Rabanne.

Dass die Minis fast schon genauso viel kosten wie ihre großen Muttis, versteht sich von selbst.

Modetrends für frauen 40 plus - XXL- und Micro-Taschen

Die Taschen in der kommenden Saison sind entweder XXL-Hobo-Bags und Shopper in knautischem Leder oder entzückende Mini-Ausgaben jeglicher Couleur. Oder sie haben spezielle Aufgaben, wie Wasserflaschen, Handys, Lippenstift und Kreditkarte sicher zu verwahren.

Praktische „Utility“-Taschen

Wenn es um Praktikabilität und Unkompliziertheit geht, dann sind Bauch- oder Gürteltaschen und die sogenannten „Funny Bags“, kleine Täschchen in lustigen Formaten für Smartphone, Lippenstift und Co., die Sie sich schräg über den Oberkörper, um den Hals oder an den Gürtel hängen, Gold wert.

Dazu kommen die „Bottle Bags“ – Taschen für Wasserflaschen -, die schon in der letzten Saison erstmals gesichtet wurden und jetzt an Fahrt aufnehmen.

Die Großstadt-Safari kann mit solchen praktischen Begleitern nicht mehr scheitern.

Es lebe der Kettenhenkel!

Kettenhenkel gehören spätestens seit der legendären Chanel-Tasche zur Ausstattung für elegante Ladybags. Nur selten waren sie – ja: Sie vermuten richtig – so groß und so protzig wie jetzt.

Von feiner Zurückhaltung ist da nicht viel zu bemerken. Wem der breite, goldene Kettenhenkel noch nicht genug ist, kann seine Handtasche gerne mit weiteren goldenen Ketten-Details dekorieren.

Sogar Mini-Taschen kommen am Trend nicht vorbei und werden stolz an XXL-Ketten spazieren geführt.

Mehr ist mehr – Sie erinnern sich?

Modetrends für Frauen 40 plus - Taschen mit Kettenhenkel oder Fransen

Auch viele Taschen weisen die wichtigen dekorativen Details dieser Saison auf: beispielsweise Kettenhenkel und Fransen.

Kantig oder knautschig – wie hätten Sie’s gern?

Weiterhin uneinig sind sich die Designer, wenn es um die optimale Form der Tasche geht. Ob die Tasche nun eher Kante zeigt, eine klare geometrische Form einnimmt oder doch lieber ein undefinierbares, knautschiges Etwas sein sollte, blieb unklar.

Klar ist, dass sowohl geometrische Taschen und starre Box-Taschen als auch die lässige Hobo-Bag in Mini- und Maxi-Format wieder Hochkonjunktur haben.

Gut für Sie! Denn Sie können ganz nach Ihrer Stilpersönlichkeit wählen, in welchem Team Sie lieber mitspielen wollen.

Modetrends für Frauen 40 plus - kantige Taschen oder Box Bags

Immer noch sind alle geometrischen Formen für Handtaschen gern gesehen. Besonders, wenn diese auch noch kantig und “boxy” – also so steif wie eine Schachtel – sind.

Gewebt, gehäkelt, geflochten?

Viele Taschen haben jetzt eine größere Oberflächen-Struktur.

Entweder die Taschen werden gehäkelt, werden in der Makramee-Technik gewebt oder gleich aus Bast oder bastähnlichen Materialien geflochten.

Auch Leder wird auf diese Weise verarbeitet und erhält die typische Musterung von Flechtwerk.

Strohtaschen sind einfach die Sommer-Sonne-Strand-Spezies schlechthin und in jedem Jahr wieder „in“. Sogar, wenn Sie gar nicht an den Strand gehen wollen/können/dürfen.

Modetrends für Frauen 40 plus - Stroh- und Basttaschen sowie Gürteltaschen

Sie kommen jeden Sommer wieder, werden jetzt aber auch in der Stadt getragen: Taschen aus Stroh oder Bast. Praktisch sind zudem die Gürteltaschen, die im bequemen Utility-Style immer noch gerne mitspielen.

Die wichtigsten Schuhe in den Modetrends für Frühjahr/Sommer 2021

Wenn Sie sich einen bequemen Sommerschuh vorstellen (und es ist nicht ein Sneaker!): welcher wäre das dann?

In welchem Schuh würden Sie am liebsten überall herumlaufen – im Kleid, in den neuen weiten Hosen, im Overall, in Jeans oder einfach mit allem?

Egal, wie Ihre Antwort jetzt aussieht: dieses Schuhmodell ist bei den Trend-Favoriten sicherlich dabei…

Tataaa! Clogs sind zurück!

Die 70er-Jahre-„It“-Schuh für medizinisches Personal und Küchenhilfen mit seiner dicken Holzsohle ist zurück und nicht nur das: Clogs werden jetzt zum Trendschuh!

Spätestens wenn Hermès oder Designer wie JW Anderson die super-praktischen und bequemen Modelle wieder über den Laufsteg schicken, dürfen Sie auch wieder zugreifen.

Aber bitte achten Sie in Ihrem Outfit unbedingt auf weitere trendy Details. Und kombinieren Sie Ihre Clogs mit unerwarteten Kombi-Partnern, beispielsweise mit Ihrem neuen überweiten „Easy Dress“. Einverstanden?

Trekking-Sandalen und Klettverschlüsse bleiben

Was als unsägliche Modesünde begann, darf weiterhin Trend-Accessoire bleiben: Trekking-Sandalen mit ihren breiten, sportlichen Riemen, dicken Sohlen und Klettverschlüssen erfüllen das Ziel der neuen „dressed down“ Lässigkeit nur allzu gut.

Und haben sich daher weiterhin ein Plätzchen im Trend-Zirkus gesichert.

Wenn Sie Exemplare ergattern, bei denen die Riemen aussehen, als wären sie aus Tüchern gebunden, sind Sie gaaaanz vorne bei den Trendsettern dabei.

Auch hier gilt: Im Stilbruch zu den lässig-weiten Hosenanzügen oder Kleidern kombinieren Sie die ehemaligen Touristen-Treter am angesagtesten.

Modetrends für frauen 40 plus - Clogs, Trekking-Sandalen und Plüsch-Pantoletten

Darf’s ein bisschen bequemer sein? Zu den super-bequemen Schuhen des Sommers zählen Clogs, Trekking-Sandalen und Plüsch-Slides.

Plüsch-Slipper und Slides – oder die Sehnsucht der Hausschuhe nach Ausgang

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Frauen in den letzten Monaten aus ihren Plüsch-Hausschuhen nicht mehr herausgekommen sind.

Müssen Sie jetzt auch nicht mehr!

Denn Slipper, Sandalen und Slides, die mit Plüschstoffen, Teddyfellen oder Frottee verziert sind, sind als Sommerschuhe tragbar. Nur gut, dass viele davon große Markenlogos tragen. Sonst würde man noch denken, Sie hätten beim Weggehen etwas vergessen…

„Naked Sandals“ und die Faszination des großen Zehs

Ein weiterer Trend ist ein bisschen so, als hätten Sie am liebsten gar keine Schuhe an. Denn man sieht fast nichts davon – so sehr werden die Sandalen-Riemchen auf das Minimum reduziert.

„Naked Sandals“ oder nackte Sandalen heißt dieser Trend. Dabei werden Schuhsohlen mit zarten, dünnen Riemchen versehen, die gerade einmal den Fußrist – oder nur den großen Zeh – festhalten.

Das bekannteste Modell dieser Schuh-Truppe ist übrigens der Flip-Flop. Genau dieser wird jetzt wiederentdeckt und ist sogar zu Ihrem Hosenanzug tragbar.

Lässig, lässiger, Flip-Flop.

Daher gibt es die berühmten Sandalen mit dem Zehentrenner jetzt in allen Farben, als Plateau-Schuh oder sogar als High Heels. Ob man in diesen Versionen auch so gut laufen kann?

Fraglich. Glücklicherweise haben auch die flachen Modelle genug Trend-Potenzial für einen Sommer.

Modetrends für Frauen 40 plus - Naked Sandals und Fesselriemchen

Die schicken Sandalen dieses Sommer sind am Fuß kaum zu sehen – so dünn sind die Riemchen. Viele der “Naked Sandals” haben Riemchen in der Knöchelgegend und einen Zehensteg, wie bei Flip-Flops – zwei weitere Details, die diese Saison groß rauskommen.

Ballerinas und Loafers – die flachen Alleskönner haben ihren großen Auftritt

Beide Schuhmodelle sind eigentlich Klassiker. Umso interessanter ist es, dass sogar diese Alleskönner wieder aus dem Schuhschrank dürfen und kräftig entstaubt werden.

Ballerinas gibt es in allen Farben und Formen, von sportlichen Netz-Slippers bis zu eleganten Wildleder-Flats.

Ein bequemer, flacher, eigentlich recht graziler und femininer Schuh, der zu fast allem passt, ist der Ballerina bestimmt. Nicht umsonst haben Fashion-Ikonen seit den 60er Jahren ein Faible für diesen Schuh.

Wer es doch etwas robuster oder androgyner mag, der greift zum Loafer. Auch dieses Modell kommt in dieser Saison etwas weniger klobig daher und kann seinen Charme zu Hosen und Röcken sowie Kleidern gleichermaßen entfalten.

Modetrends für Frauen 40 plus - Ballerinas, Loafers, Flatforms

Gleich drei weitere Spezies für die entspannte Modefront haben wieder Trend-Potenzial: Der Klassiker Ballerina wurde wieder entdeckt, flache Sandalen erhalten ein Upgrade mit Plateau-Sohlen und Loafers dürfen jetzt eigentlich zu allem getragen werden.

Stiefel: Weiß, beige oder doch schwarz?

Und wieder können sich die Designer nicht so richtig entscheiden: Sind die angesagtesten Stiefel der Saison nun weiß, beige oder doch schwarz?

Vorteile haben vor allem die helleren, beigen oder cremefarbigen Stiefeletten und Stiefel. Denn sie passen zu heller Sommerkleidung und zu Jeans-Looks.

Aber auch kniehohe schwarze Stiefel sind zu vielen Kleidern und Röcken eine ansehnliche Ergänzung.

Egal für welche Farbe Sie sich entscheiden – in dieser Saison werden Sie die Qual der Wahl haben: zwischen den klassischen, eleganten, kniehohen Stiefeln, den Stiefeln im Reiter- oder Cowboy-Look und den Combat Boots.

Denn letztere dürfen auch weiterhin alles Blumig-Zarte-Feminine im Stilmix mit militärischer Klobigkeit ausgleichen oder den dunklen Grunge-Look komplettieren.

Modetrends für Frauen 40 plus - Stiefel

Wer gerne Stiefel trägt, hat die Qual der Wahl: Stiefel in Schwarz, Weiß oder in einer der trendy Off-White-, Beige- oder Greige-Töne sind angesagt. Dazu bleiben Combat Boots weiterhin up-to-date.

3 Absätze mit Wirkung auf Figur und Stil

Wenn es um die Sohlen und Absätze der neuen Trendschuhe geht, dann liegen drei verschiedene Formen klar in Führung:

  • Der Kitten Heel besticht durch seine elegante, zierliche Form und seine niedrige Absatzhöhe. Für Frauen mit kräftigerer Rückansicht ist er dennoch nicht geeignet. Ich sage nur: Proportionen und Volumen-Ausgleich!
  • Der Keilabsatz ist die beste Lösung, wenn Sie Bequemlichkeit mit etwas Absatzhöhe kombinieren möchten – und nicht zu den super-schlanken Gazellen dieser Welt gehören.
  • Die sogenannten „Flatforms“ – flache Plateau-Sohlen – sind die Sohlenform „du jour“ für fast alle vorgestellten, flachen Schuhmodelle. Falls Sie zu den eher kleineren Frauen gehören, ist dies die wohl komfortabelste Art, ein paar Zentimeter dazu zu mogeln. Immer vorausgesetzt, Sie können das Mehr an optischem Gewicht am Fuß verkraften.

Weitere Details des angesagten Schuhs: Eckige Kappen, Fesselriemchen und Schnürung

Auf den Laufstegen häufig zu sehen waren eckige Kappen. Diese waren schon im letzten Trend-Barometer dabei, nehmen jetzt an Fahrt auf.

Eckige Kappen sind immer etwas „edgy“ und haben eine moderne Wirkung. Allerdings machen sie das Bein nicht unbedingt schlanker, den Fuß nicht unbedingt kleiner…

Zu den weiteren, gerne eingesetzten Details gehören Fesselriemchen aller Art. Die Zartheit eines schmalen Knöchels zu betonen, ist immer eine gute Idee – vor allem, wenn sich darüber so viel modische Stoff-Fülle breit macht.

Schließlich sind weiterhin auch alle Schnürdetails ein gern gesehener Gast der Designerschuhe. Sie kommen vor allem an Sneakers, Stiefeletten, Schnürungen im Stil von Gladiatoren-Sandalen sowie Combat-Boots zur Geltung.

Modetrends für Frauen 40 plus - eckige Kappen und Kitten Heels

Im Sommer dürfen Sandalen und Co. auch wieder verstärkt eckige Kappen aufweisen. Das wirkt “edgy”. Dazu bleiben die bequemeren, da niedrigeren Kitten Heels en vogue – die Füße der Ladies dürfte das freuen.

Weitere angesagte Accessoires der Saison

Typische weitere, erwähnenswerte Accessoires der Fashionszene im Frühjahr und Sommer 2021 lassen sich in zwei Worten zusammenfassen: Sonnenbrille und Goldschmuck.

Sonnenbrillen

Auch die Sonnenbrillen werden übergroß und kommen in schwarzen, weißen und bunten Gestellen daher – sogar in Neonfarben.

Drei Formen sind es, die überwiegen: Die große Pilotenbrille, das XXL-Rechteck und die Cateye-Form.

Leider sind alle drei Formen nichts für Frauen, die nicht auffallen wollen. Denn genau das ist ihr Ziel: Die Sonnenbrillen der Saison sind offensichtlich alles andere als normal… und spielen mit den Extremen.

Überrascht Sie das noch?

Modetrends für Frauen 40 plus - Sonnenbrillen

Drei Sonnenbrillen-Formen sind in der kommenden Saison dominant: Die klassische Pilotenform, das XXL-Rechteck und die Cat-Eye-Brille werden wieder gerne getragen. Alle drei Brillentypen gibt es in traditioneller und modernisierter Formensprache.

Goldschmuck

An den größer und dicker werdenden Taschenhenkeln war es bereits abzulesen: Gold-Dekor ist wieder angesagt. So auch als Hals-, Arm- und Ohrschmuck.

Goldschmuck wird jetzt so üppig und detailreich ausgeführt wie schon lange nicht mehr. Ob als dicke Kette oder breites Collier, als klobige Ohrhänger oder üppige Armbänder – wer „in“ ist, kombiniert jetzt Gold „satt“ zum überweiten Look.

Ein bisschen Luxus muss sein – trotz aller Hyper-Lässigkeit oder gerade deshalb?

Ich kann es Ihnen nicht sagen. Denn was in den Köpfen der Designer wirklich vor sich geht, bleibt angesichts einiger der hier vorgestellten Trends äußerst rätselhaft.

Eines ist sicher:

Noch nie war das Frauenbild in der Mode so unterschiedlich, so zersplittert, so in Extremen angelegt wie jetzt.

Es scheint gerade so, als würde sich die Modebranche vorbereiten – ohne genau zu wissen, auf was.

In Zeiten der Unsicherheit tendieren ja bekanntlich viele Menschen zu Extremen. Warum sollte es da in der Mode anders sein?

Wie werden Sie mit den hier dargestellten Trends umgehen? Haben Sie in der Vielfalt Ihre persönlichen Favoriten entdeckt? Ich bin gespannt, was Sie besonders anspricht.

Verraten Sie es in den Kommentaren?

 

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