Trendfarben und Trednmuster für Herbst und Winter 20/21

Die Modetrends in Sachen Farben, Muster und Materialien für Herbst und Winter 2020/21 sind vielfältig. Es finden sich alte Bekannte ebenso wie Neuzugänge. Klassisch-Konservatives wechselt sich mit Extravagantem ab. Die Chancen stehen also gut, dass Sie als Frau über 40 Ihre Basisgarderobe mit dem ein oder anderen peppigen Trend-Extra aufstocken können – wenn Sie das wollen.

Im zweiten Teil des traditionellen Modeflüsterin-Trend-Barometers habe ich das Wichtigste für Sie zusammengefasst. Welche Farben-, Muster- und Stoff-Trends es wohl in Ihren Kleiderschrank schaffen – oder dort bereits vorhanden sind?

Das Modeflüsterin-Trend-Barometer für Herbst/Winter 2020/21 wird in 4 Teilen ausgeliefert:

Die Trendfarben der Herbst-Winter-Saison 2020/21

Das Wichtigste vorweg: Die Farben sind in der kommenden Saison überwiegend auf der warmen Farbskala anzutreffen – mit wenigen, aber wunderbaren Ausnahmen für kühle Typen.

Sie werden sehr häufig monochromatisch getragen, aber durchaus auch mit starken Hell-Dunkel- oder knalligen Kontrasten. Auch wechseln sich kräftige mit sanften, dunklere mit helleren Farbnuancen ab.

Somit dürfte für fast jede Frau über 40 bei den Farbtrends für Herbst/Winter etwas Passendes dabei sein.

Modetrends Farben für Herbst und Winter 20/21

Schwarz kommt als Lieblings-Nicht-Farbe der Designer zurück

Jetzt müssen Sie stark sein, wenn Ihnen Ihr frischer Teint lieb ist: Es waren so viele schwarze Looks auf den Laufstegen zu sehen, wie schon lange nicht mehr! Pünktlich zum Herbst scheint die Modeszene auf Nachtbetrieb umzustellen.

Geschuldet ist dies natürlich vor allem dem Grunge-Punk-Comeback, der diese düstere Optik forciert. Aber auch die neue bourgeoise Eleganz greift recht oft auf die Allzeit-Waffe Schwarz zurück. Dann gerne mit starkem Helligkeitskontrast: Schwarz wird klassisch stilvoll mit fast-weißen Nuancen, wie Creme- und Elfenbeintönen, kombiniert (siehe unten).

Das Gute ist: Wenn Schwarz für Sie zu dunkel ist, dann gibt es in der kommenden Saison wunderschöne Alternativen, um mysteriöse oder warme Dunkelheit in Ihren Look zu bringen… Ich sage nur: Dunkelblau und sehr, sehr dunkles, fast braunes Rot!

Die Rottöne der Saison: überwiegend warm, von Orange über Knallrot bis hin zu Henna-Tönen

Wenn es nicht schwarz ist, dann ist es irgendwie rot – zumindest mit hoher Wahrscheinlich gilt dies für viele Kleidungsstücke dieser Saison. Denn gerade bei Rot-Nuancen bietet die angesagte Farbenwelt laut dem Pantone-Institut für Herbst-Winter 20/21 besonders viele Varianten:

  • Warme Orange-Töne bleiben, werden durch weitere, knallige Orange-Rot-Nuancen ergänzt. Von Aprikosen über Mandarinen bis hin zu Orangen – der modische Früchtekorb ist auf jeden Fall voll. Dazu passen Schwarz, Dunkelblau und das neue Olivgrün besonders gut.
  • Ein sinnliches, ebenfalls eher wärmeres Samba-Rot kommt dazu und wird ebenfalls am liebsten im Komplett-Look gezeigt. Wem das zu viel des Guten ist, darf aber auch mit den angesagten sanften neutralen Tönen mixen: allen voran Weiß, Creme, Beige und Nude.
  • Etwas weniger grell und wunderbar herbstlich sind die dunkleren Rot- und Bordeaux-Töne, die Namen wie „gebranntes Henna“ oder „gebrannte Ziegelsteine“ zieren und eigentlich auch ein rötliches Braun sein könnten. Allerdings sind diese Töne ebenfalls überwiegend für die wärmere Farben-Fraktion tragbar.
  • Ein heller, sanfter, warmer Rosaton spielt auch noch mit: „Rose Tan“ ist eine Mischung aus Nude und Rosé und harmoniert – unter anderem – wunderbar mit den dunkleren Braunrot-Tönen sowie mit kräftigem Samba-Rot.
  • Schließlich wird von Pantone auch noch ein Mischlingston aus Lila und Magenta als Trendfarbe präsentiert: „Magenta Purple“ ist dann wohl der kräftige Beerenton, der noch am ehesten auch für kühle Farbtypen tragbar ist. Wie Sie Lila harmonisch kombinieren, lesen Sie übrigens hier in der Modeflüsterin-Bibliothek

Welche Rottöne Ihnen grundsätzlich stehen, darüber finden Sie hier in der Modeflüsterin-Bibliothek mehr Informationen.

Trendfarben für Herbst und Winter 20/21

Grüne Variationen von schrill über warm bis angenehm kühl

Das Wichtigste vorweg: Wenn Sie ein kühler Farbtyp sind und gerne Grün tragen, dann dürfen Sie sich freuen. Und als warmer Farbtyp auch!

  • Seit langem gibt es endlich wieder einmal einen kühlen Grünton im Repertoire der Farbtrends: „Ultramarine Green“ – ein Grünton, dem viel kühles Blau zugemischt wurde und der ganz vielseitig kombiniert werden kann.
  • Aber auch wenn Sie ein warmer Typ sind und Olivgrün sowie Khaki zu Ihren neutralen Basisfarben zählen, werden Sie zuschlagen können: Die Farbe „Military Olive“ eignet sich ganz hervorragend dazu, ein Grundbaustein Ihrer Basisgarderobe zu werden.
  • Und schließlich gibt es da noch diesen schrillen, extravaganten Grün-Gelb-Ton, der bei vielen Mode-Insidern für Überraschung sorgte: „Green Sheen“ und „Celery“ sind Farben, die zwischen Zitrone und Limone angesiedelt sind – nicht mehr ganz gelb, aber auch noch nicht so richtig grün.

Sie brauchen noch eine spritzige Aufmunterung in Ihrer dunklen, schwarz-grau-braunen Herbstpalette? Dann könnte dieses ungewöhnliche Gute-Laune-Gelbgrün Ihr idealer Begleiter werden.

Trendfarben für Herbst und Winter 20/21

Dunkelblau und kein Ende in Sicht: So viele dunkle Blautöne gibt es selten.

Dass in einem trendy Farbspektrum das ein oder andere Dunkelblau enthalten ist, kann vorkommen. Nur selten sind es aber gleich 5 (!) dunkle Blautöne, die es in das Pantone-Trend-Ranking schaffen:

  • Das fast schwarze „Dress Blues“.
  • Oder das nachtblaue „Blue Depths“.
  • Oder auch klassische Dunkelblau-Nuancen, die an Marineblau erinnern, wie „True Blue“ und „Classic Blue“.
  • Und schließlich der kräftigste Dunkelblauton, der sich folgerichtig „Strong Blue“ nennt.

Dunkelblau ist ein äußerst dankbarer Kombi-Partner und passt eigentlich zu allem: Jetzt kombinieren Sie diese Töne hauptsächlich zu Schwarz oder Grau sowie etwas wärmer zu den Bordeaux- und Beige-Tönen dieser Saison.

Der Sand- und Beige-Trend bleibt und bleibt und bleibt…

Auch im Herbst-Winter 20/21 werden Sie viele Beige-Nuancen in den Geschäften finden. Sogar vier verschiedene Farben hat das Pantone-Institut ausgemacht, die sowohl einen leicht gelblich-gräulichen wie rötlichen Unterton mitbringen.

  • Zu den gelblich-gräulichen Sand- und Beigetönen gehören „Tawny Burch“ und „Sheepskin“.
  • Zu den stark rötlich geprägten Nuancen zählen „Sandstone“ und „Peach Nougat“ – wobei letzteres schon so viel Rotanteil mitbringt, dass es oft bei den Orange-Pfirsich- oder Rosé-Farben eingeordnet wird (siehe oben).

Beige und Camel sind ruhige Töne, die eine wundervolle Grundlage für eine warme Basisgarderobe bilden. Wenn Sie sie mit Schwarz, Grau oder Weiß kombinieren, ergeben sich sehr stilvolle kühl-warme Ensembles.

In dieser Saison werden Beige-, Camel- und Sandtöne vor allem monochromatisch im Komplett-Look getragen.

Soll es exzentrischer sein, dann experimentieren Sie einfach mit den ebenfalls angesagten Orangetönen oder mit Magenta Purple herum – Sie werden positiv überrascht sein, dass vom gefürchteten „Rentner-Beige“ nicht mehr viel – nämlich rein gar nichts! – übrigbleibt…

Ein neuer Grauton und zwei Off-White-Töne stellen sich vor.

Drei weitere neutrale Begleiter stellen sich in diesem Herbst der Mode-Gemeinde vor:

  • Ein mittlerer Grauton namens „Sleet“ kann mit so ziemlich allem kombiniert werden, was das Farbenherz begehrt.

Wenn Sie dazu die neuen Off-White- oder Beige-Töne tragen, wird es edel-elegant. Einfarbige Looks in Grau vermitteln diese typische, zeitlose Zuverlässigkeit, die über jeden Trend erhaben ist. Mit spritzigem Grüngelb oder Magenta Purple ergeben sich angesagte Looks, die man nicht jeden Tag sieht.

Zum neutralen Grau gesellen sich zwei Off-White-Töne, die ganz unterschiedliche Assoziationen auslösen:

  • Das „Almond Oil“ mit seinem gelblichen Unterton erinnert an kuschelige Creme- und Wollweiß-Nuancen oder warme Eierschalen- sowie Elfenbein-Töne.
  • Das „Jet Stream“-Weiß könnte tatsächlich vom Kondensstreifen eines Flugzeugs am Himmel abgezeichnet sein – oder dem weißen Dampf eines gut gefilterten Industrie-Schlots. Wie auch immer: Die fast schon technische, industrialisierte Anmutung dieses rauchigen, gräulichen Weiß-Tons scheint für ein modernes, kühles Ambiente wie geschaffen zu sein.

Beide gebrochenen Weiß-Nuancen haben den Vorteil, dass Sie sie zu eigentlich allem kombinieren und dabei auf das für viele Farbtypen zu harte Blüten- oder Reinweiß verzichten können.

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Die neuen Farbentrends haben ein großes Potenzial für ganz unterschiedliche Farb- und Stiltypen.

  • Wenn Sie eine Klassikerin sind, dann dürften Sie viele der angesagten Farben bereits so oder ähnlich im Schrank haben und können bei Bedarf nachkaufen.
  • Als warmer Farbtyp haben Sie selten eine so große Auswahl an Farben wie in dieser Saison – und zwar in klassischer bis exzentrischer Version, von Herbstlaub bis Früchtekorb.
  • Als Frau, die ungern Schwarz trägt, können Sie wunderbar auf anderen dunkle, rot-braune und blaue Farbenwelten ausweichen.
  • Als kühler Farbtyp können Sie endlich wieder Grün tragen oder sich in puristischen, neutralen Farbkompositionen aus Schwarz, Grau, Dunkelblau und rauchigem Off-White tummeln.
  • Als Frau, deren Herbst-Winter-Garderobe überwiegend dunkel ist, finden Sie einige Anregungen, diese mit Farbspritzern oder edlen Weiß-Beige-Rosé-Tönen aufzuhellen.

Kurz gesagt: Die Chancen stehen gut, dass Ihre Farbenwelt im Herbst-Winter in Ordnung ist.

Die Trend-Muster der Herbst-Winter-Saison 2020/21

OK. Dieses Kapitel wird kurz. Sehr kurz sogar. Denn die absoluten drei Trendmuster der Saison sind erstens alte Bekannte und zweitens Fortsetzungen von Trends, die schon seit mindestens einer Saison bestehen.

Daher verweise ich in diesem Zusammenhang gerne auf vergangene Ausgaben des Modeflüsterin-Trend-Barometers in der Modeflüsterin-Bibliothek. Und versuche, an dieser Stelle das „Neue“ herauszufiltern – soweit überhaupt vorhanden.

Trendmuster für Herbst und Winter 20/21

Karomuster: Ob Vichy, Gingham oder Glencheck – das Karomuster findet zu seinen traditionellen Ursprüngen zurück.

Der Karotrend geht in die nächste Runde. Durften sich die Designer in den letzten Saisons mit Farben und exzentrischen Kompositionen rund um das schottisch-englische Traditionsmuster austoben, so führt der Trendpfad jetzt wieder vermehrt zurück zu den konservativen Ursprüngen.

Diese liegen vor allem in der klassischen Garderobe bei Hosenanzügen, Kostümen und Kleidern, die „bürofein“, „englischer Landadel“, “Dandy” oder Marke „elegante Dame“ kommunizieren. Die Stilwelt „Bourgeoisie“ mit ihrem korrekt-präzisem Tailoring – will heißen: Schneiderkunst – wird hier zitiert. Und zwar bevorzugt in neutralen Tönen, beispielsweise Beige, Camel, Grau und Schwarz.

Dazu kommen die typischen rot-schwarzen Karomuster des Grunge und Punk, die genau gegen diese Tradition rebellieren.

Sie haben also zwei ganz verschiedene Möglichkeiten, Karo in Ihre Garderobe zu integrieren – interessant!

Blumenmuster: Vom Frühlingsmuster zum Dauerblüher

Wenn Sie dachten, dass Blumenmuster nur etwas für die Frühlings- und Sommermode sei, dann werden Sie jetzt eines Besseren belehrt. Denn Blumenmuster werden zum Dauerblüher und bringen ein kleines Wunder der Natur auf die Stoffe der kalten Jahreszeit.

Besonders beliebt ist dabei weniger die tropisch-üppige Blütenpracht, denn das zarte Blümchen auf der Wiese. Streublumen heißt das passende Stichwort dazu. Manche Blümchen und zarte Blumen-Dessins sind auf den ersten Blick kaum noch als solche zu erkennen und verweilen sittsam und still auf Mustern mit großer Negativfläche (mit viel Hintergrund und wenigen Motiven).

Wenn Sie eine feminine Frau sind, die es gerne zart und blumig mag, dann werden Sie von den Designern dieses Mal nicht in Winterpause geschickt, sondern können Ihre Stil-Vorliebe in den kommenden Monaten voll ausleben.

Streifenmania – Klappe, die wievielte?

Sie sind wieder da, ohne dass sie jemals weg waren: Streifen. Von klassischen Nadelstreifen bis hin zu kreativen Kompositionen, die durch Farben und Design deutlich moderner wirken. Die Designer lieben es weiterhin, mit dem geradlinigen Muster herumzuspielen.

Kurz und gut: Wenn Sie geradlinige, parallele Muster lieben, werden Sie vielfältige Möglichkeiten haben, Ihr Muster-Reservoire weiter aufzufüllen.

Die Trend-Materialen der Herbst-Winter-Saison 2020/21

Neben vielen klassischen Wolltuchstoffen sind es vor allem vier Stoff-Trends, die für modische Materialschlachten auf den Laufstegen gesorgt haben:

Modtrend Stoffe und Materilien für Herbst und Winter 20/21

Glitzer, Glimmer, Glitter und Konsorten

Das 80er-Jahre-Comeback macht es möglich: Alles, was glänzt oder glitzert, ist „in“. Und zwar auch großflächig im Ganzkörper-Look. Brokat, Lurex, Lamée, Pailletten, Strass und Schmucksteine glänzen um die Wette. Aber keinesfalls nur auf eleganten Kleidern im Abend- oder Party-Look, sondern vor allem auch im alltäglichen Mode-Geschehen möchten die Glamour-Materialien ein gewaltiges Wörtchen mitreden.

Halb Glamour-Queen, halb Streetstyle-Girl – solche Stilmischungen bringen sogar Extreme, wie Glitzerrock und Hoodie, auf den Laufstegen zusammen.

Ob das gelingt?

Für Frauen über 40 ist auf jeden Fall Vorsicht geboten, sobald die Glitzer-Dosis größere Ausmaße annimmt. Die Alltagstauglichkeit der Glitter-Welt muss sich erst noch beweisen.

Spitzenfrauen haben Konjunktur

Spitze ist nach wie vor ein Material, aus dem Modeträume gemacht werden.

Ob nun das elegante Spitzenkleid vom Couturier, im Zusammenspiel mit dem Lingerie-Trend, mit viktorianischen Kragen-Varianten oder Spitzen-Akzente innerhalb des „New Grunge“-Stils – egal! Wenn Sie einen feminin-eleganten Stil-Anteil haben, kommen Sie auf jeden Fall auf Ihre Kosten.

Leder und Latex werden trendy

Der Leder-Trend ist nicht neu und wird in der kommenden Saison einfach nur wieder dunkler. Am häufigsten waren schwarzes Leder und Leder in dunklen Rotbraun-Tönen – aber auch im helleren Cognac- und Creme-Nuancen – in den Kollektionen zu entdecken.

Neu ist allerdings der Hang zum Latex. Bisher hauptsächlich als Fetisch-Kleidung bekannt, haben einige Designer nun auch Kleidungsstücke für „Normalos“ aus diesem Material im Angebot: Kleider, Tops, Röcke, Mäntel und Schuhe. Darunter sind auch solche Designer, die Sie wahrscheinlich eher mit eleganten Entwürfen assoziieren würden, wie Balmain oder Yves Saint Laurent.

Ob das lack-ähnliche, wenig atmungsaktive Gummimaterial beim Publikum ankommt? Für Exzentrikerinnen vielleicht. Oder für Drama-Queens. Oder wenn Sie endlich einen absolut wasserdichten Trenchcoat haben möchten.

Für reifere Frauen halte ich das für äußerst schwierig. Aber ich kann mich natürlich irren und bekenne mich dann gerne zum Spießertum. So ein kleines Spießer-Gen ist bei manchen Mode-Erscheinungen nicht das Allerschlechteste…

Stricksachen als „Statement-Pieces“ und Kuschelmonster

Klar, dass Stricksachen im Herbst und Winter Hochkonjunktur haben. In der kommenden Saison geht es aber noch ein bisschen höher hinauf in den Trendhimmel. Denn sehr große, wie selbstgestrickt aussehende, bunte und auffällige Kreationen gehören zu den begehrtesten Teilen.

Solche mega-weiten und langen Pullover, Cardigans und Pullunder wurden sowohl als Minikleider-Alternativen, als auch als Abendroben-Ergänzung gesichtet. Ja, Sie lesen richtig: Bunter Grobstrick-Pullunder plus Tüllkleid soll angeblich zusammenpassen…

Da lobe ich mir die vergleichsweise konservativen, langen Midi- und Maxi-Strickkleider, die ebenfalls hoch im Kurs stehen. Allerdings sind diese eher figurnah geschnitten und dürften somit für üppigere Frauen eher schwierig zu tragen sein.

Vor meinem inneren Auge entstehen dennoch sofort Looks aus einem Maxi-Strickkleid in Rippenstrick, das zusammen mit Biker-Boots und Oversize-Cardigan eine durchaus reizvolle Kombi ergeben könnte – auch für Frauen 40 plus.

Und ein selbstgestrickter, bunter Oversize-Pullover mit Leggings (oder den angesagten schmalen Bleistiftröcken) ist ohnehin eine Winter-Kuschel-Option mit eingebauter Gute-Laune-Wirkung oder?

Trend: Material-Mix

Sie sehen, auch die Materialien der Saison bleiben bei den altbekannten Winter-Begleitern – mit etwas exzentrischen Ausflügen auf die Glitzer-, Latex- und Kuschelmonster-Spielwiese.

Was aber vor allem ins Auge fällt, sind die vielen Material-Mix-Experimente, die eigentlich Unvereinbares zusammenbringen – sei es nun Spitze und Leder im Grunge-Look, Glitzer und Wollpullover im neuen Glamour-Streetstyle oder bunter Grobstrick zum Tüllkleid. Es scheint ganz so, als könne sich die Modewelt gerade nicht so richtig entscheiden:

  • Taffe Lederfrau oder zartes Spitzenweibchen?
  • Glamouröse Luxus-Lady oder coole Göre von nebenan?
  • Verruchte Verführerin in Latex oder Spießerin im Wolltuch-Kostüm?
  • Festlich feiern oder doch lieber Kuscheln und Cocooning auf der Couch?

Die Entscheidung werden Sie wohl selbst treffen müssen…

Nur allzu gerne würde ich wissen, was Sie von diesen Farb-, Muster- und Material-Trends halten! Was darf bei Ihnen einziehen? Schreiben Sie einen Kommentar!

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