Welcher Rock passt zu meiner Figur? Der Rock-Ratgeber der Modeflüsterin

Ein Rock ist ein Basic für fast jede Grundgarderobe. Gerade die Sommerzeit ist Rock-Zeit! Erst kürzlich habe ich nach wochenlanger Suche meinen idealen Sommer-Rock gefunden. Vor allem der Schnitt des Rocks muss zu meinem Figurtyp passen. Und dann sollten natürlich auch noch Farben, Muster und Stoffqualität stimmen. Das ist nicht einfach. Die Frage “Welcher Rock passt zu meiner Figur?” ist gar nicht so leicht zu beantworten.

In diesem Beitrag geht es darum, den besten Rock für Sie ausfindig zu machen, der Ihre Figur optimal zur Geltung bringt. Und es gibt wichtige Tipps, was Sie tunlichst vermeiden sollten, wenn Sie in Ihrem Rock so schlank wie möglich aussehen wollen.

Ich habe mir das komplexe Thema einmal vorgenommen und für Sie auf einen möglichst einfachen Nenner gebracht. Dazu sind die Grundprinzipien von Rock-Schnitten ganz entscheidend. Mit meinem System können Sie ganz schnell herausfinden, auf welche Details Sie achten sollten, damit der Rock Ihrem Figurtyp schmeichelt.

Stil-Intelligenz - Stil kann man lernen

In diesem Beitrag erfahren Sie unter anderem:

  • Wie Sie einen passenden Rock für Ihren Figurtyp finden, indem Sie nach bestimmten Eigenschaften bei Bund, Saum und Linienführung achten
  • Wie Sie mit dem richtigen Rock Ihre Taille schmaler wirken lassen
  • Wie ein passender Rock Ihre Waden und Fesseln zierlicher erscheinen lässt
  • Wie Sie mit einem Rock breite Hüften kaschieren
  • Wie Sie mit dem idealen Rock Ihren Oberkörper optisch kürzer und Ihre Beine länger machen

Viel Erfolg mit den Tipps für Ihren idealen Rock!

Ein Rock für jeden Figurtyp: Ein Bleistiftrock akzentuiert die Taillen-Hüft-Kurve und wohl geformte Beine. Modeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Ein Bleistiftrock akzentuiert die Taillen-Hüft-Kurve und wohl geformte Beine.

Der Grundschnitt eines Rocks: Bund, Saum und die Linienführung dazwischen

Wenn Sie sich mit Rock-Schnitten und den Silhouetten, die daraus entstehen, einmal näher beschäftigen, werden Sie feststellen, dass es im Prinzip um die folgende Frage geht:

Wo und wie fängt der Rock an, wo hört er auf und was passiert dazwischen, damit er seine individuelle Saumweite erhält?

Die Silhouette eines Rocks entsteht, indem der Rock an verschiedenen Stellen unterschiedliches Volumen aufbaut. Der Schnitt ist dafür ausschlaggebend, wie dieses Volumen erzeugt wird und welche Linienführung dadurch entsteht. Beides – Volumen und Linienführung – sind wichtige Elemente, die einen Rock für einen bestimmten Figurtyp vorteilhaft aussehen lassen.

Sie müssen also zuerst überlegen, wo genau Sie an Ihrem Körper eher Volumen hinzufügen möchten und warum. Dann überprüfen Sie, an welcher Stelle Sie horizontale, vertikale oder diagonale Linien benötigen, um Ihrem Figurtyp und Ihren vertikalen Proportionen zu schmeicheln. Die Kombination aus beiden Überlegungen führt Sie direkt zu Ihrem optimalen Rock oder den besten Rockschnitten für Ihre Figur.

Die folgenden Schnitt-Details helfen Ihnen bei Ihrer individuellen Beurteilung.

Der Bund des Rocks: Höhe und Beschaffenheit machen Figur.

Auf welcher Höhe sitzt der Bund?

Diese Frage ist für ihre vertikalen Proportionen entscheidend.

  • Wenn Sie einen eher kurzen Oberkörper haben, sollte der Rockbund möglichst tief oder hüftig sitzen.
  • Wenn Sie einen langen Oberkörper haben, sollte der Rockbund möglichst hoch sitzen. Dabei ist es sogar möglich, den Rockbund über die natürliche Taille hinaus zu erhöhen.

Sie können jedoch auch ein wenig mogeln. Denn sobald Sie das Oberteil über dem Rockbund tragen, ist die Höhe des Rockbundes nicht mehr so ausschlaggebend. Dann übernimmt die Saumlänge des Oberteils die vertikale Proportionierung. In diesem Fall sollten Sie aber darauf achten, dass der Rockbund so flach wie möglich gearbeitet ist (siehe weiter unten).

Stecken Sie das Oberteil allerdings in den Rockbund ein, ist die Höhe und Beschaffenheit dieses Bundes für Sie ein wichtiges Schnitt-Element.

Typische Rock-Silhouetten: Von links nach rechts steigt das Volumen an Taille, Hüfte und Saum an. Mödeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Typische Rock-Silhouetten: Von links nach rechts steigt das Volumen an Taille, Hüfte und Saum an.

Wie ist der Bund gearbeitet?

Ein Rockbund kann angeschnitten oder angesetzt sein. Und dann gibt es auch noch einen breiten Formbund oder eine Hüftpasse.

Bei einem angeschnittenen Bund verläuft die Rockbahn ohne Unterbrechung bis zur obersten Kante des Rocks. Der Rock wird durch Abnäher nach oben hin der Hüft-Taillen-Linie angepasst. Solche Schnitte haben keinerlei horizontale Unterbrechung oder weitere Akzente im Taillen-Bereich und schneiden dort auch nicht unvorteilhaft ein (sofern Sie die richtige Bundweite wählen).

  • Röcke mit angeschnittenem Bund sind für alle Frauen, die ihre Taille eher weniger akzentuieren möchten, vorteilhaft.

Ich denke da beispielsweise an den O-Typ, der seine Bauchregion nicht zusätzlich hervorheben möchte oder an den Y-Typ, der den horizontalen Akzent im Outfit vielleicht lieber tiefer setzen möchte.

Bei einem angesetzten Bund wird ein doppellagiger, separater Stoffstreifen oben an den Rock angenäht und sorgt für den Halt in der Taille.

  • Ein angesetzter Rockbund setzt immer zwei horizontale Linien in die Hüft- oder Taillen-Zone und akzentuiert diese.

Das ist für den X-Typ sehr vorteilhaft, kann aber auch für den H-Typ dazu beitragen, dass dieser kurviger wirkt – falls der Rock eher mehr Saumweite hat (siehe unten).

Dieser Bund kann eine unterschiedliche Breite haben.

  • Je breiter der angesetzte Bund ist, desto mehr Akzent liegt auf der Taille. Und desto mehr wird diese Taille optisch verkürzt.

Der angesetzte Rockbund wirkt damit genauso wie ein schmalerer oder breiterer Gürtel.

Eine Zwischenlösung stellt der breite Formbund oder die Hüftpasse dar. Dieser wird auch mittels eines doppellagig verarbeiteten Stoffstreifens oben angesetzt. Der Formbund bzw. die Hüftpasse ist aber sehr breit und so geformt, dass er die Taillen-Hüft-Kurve mit abbildet, ihr also figurnah folgt.

  • Der Formbund hat drei Vorteile: Er gibt der Bauchzone Verstärkung, schneidet nicht in der Taille ein und bleibt rundherum in der Taillen-Hüftzone schön flach.

Das ist vor allem für Frauen mit Bauch vorteilhaft. Der A-Figurtyp sollte aber darauf achten, dass durch eine Hüftpasse nicht ein weiterer, deutlicher horizontaler Akzent an einer breiteren Stelle des Taillen-Hüftbereichs gesetzt wird. Der Formbund bzw. die Hüftpasse sollten relativ schmal bleiben – wie auch der weitere Verlauf des Rocks nach unten hin.

Wie ist der Rockbund geschlossen?

Ebenfalls von Bedeutung ist die Art und Weise, wie der Rockbund geschlossen wird. Ein Rock kann hinten mittig, seitlich oder vorne mittig geschlossen werden. Dazu gibt es Sonderformen, wie den Wickelrock, der vorne etwas seitlich geschlossen wird. Und es gibt auch Röcke ohne Bund, die mit einem Gummizug oder Tunnelzug eingehalten werden – beide mit starker Kräuselung im Taillenbereich.

Wichtig: Dort wo der Rock geschlossen wird, entsteht immer ein bisschen mehr Volumen – entweder durch die Überlappung von Stofflagen, durch einen Knopf oder eine Knopfleiste, durch einen Haken oder durch einen Reißverschluss. Manchmal ergänzen auch noch Gürtelschlaufen den Rockbund und sorgen für noch mehr Volumen an dieser Stelle. Das meiste Rundum-Volumen schaffen Gummizug oder Tunnelzug.

  • Als Grundsatz gilt: Platzieren Sie den Verschluss eines Rocks oder Gummizug und Konsorten niemals in einer Zone, in der Sie kein zusätzliches Volumen haben möchten!

Die Stoffweite des Rocks macht schlank oder trägt auf – je nachdem wie sie entsteht.

Wie wird der Stoff am Rockbund angesetzt?

Jetzt wird es spannend. Denn unterhalb des Rockbundes kann der Rock entweder sehr viel Volumen, moderates Volumen oder gar kein Volumen aufbauen. Das hängt davon ab, wie der Stoff am Bund angesetzt wird.

Bei einem angeschnittenen Bund verläuft der Rock nach unten flach weiter, kann aber je nach Abnähern und Form der Stoffbahnen nach unten zum Saum hin entweder schmaler werden oder unterschiedliches Volumen aufnehmen. Das Wichtigste ist aber:

  • Mit angeschnittenem Rockbund bleiben Röcke in der Taillen-Hüftzone meist sehr figurnah und es entsteht kein oder kaum Volumen.

Das ist gut für den A-Typ, aber vor allem auch für den O-Typ. Und auch für den X-Typ ist es immer eine gute Option, wenn der Stoff in dieser Zone den natürlichen Kurven folgt.

Ein Rock für jeden Figurtyp: Ein breiter Bund und drei Kellerfalten am Bund geben diesen Rock an Taille und Hüfte viel Volumen - gut, um Kurven zu akzentuieren oder zu schaffen. Modeflüsterin - Mode, stil und Wellness für starke Frauen.

Ein breiter Bund und drei Kellerfalten am Bund geben diesen Rock an Taille und Hüfte viel Volumen – gut, um Kurven zu akzentuieren oder zu schaffen.

Am angesetzten Bund kann der Stoff ganz unterschiedlich angebracht werden: flach, angereiht, in unterschiedliche Falten gelegt, teilweise drapiert oder plissiert.

  • Je mehr Stoffvolumen am angesetzten Bund angebracht wird, desto mehr Weite entsteht im Taillen-Hüftbereich und umso mehr trägt der Rock dort auf.

Dabei sollten Sie sich einmal genauer ansehen, wo genau und wie das weitere Volumen des Rocks entsteht. Beruht die gesamte Weite des Rocks auf den eingereihten oder in Falten gelegten Stoffbahnen am Bund, dann entsteht auch dort, im Taillen-Hüftbereich, ein sehr großes Volumen. Das trägt auf und ist daher für alle Frauen Gift, die den Taillen-Hüftbereich eher schmal oder unauffällig halten wollen. Frauen mit O-Figur und A-Figur wissen, was ich meine.

  • Dieser Volumen-Effekt am Rockbund kann aber auch dazu genutzt werden, um weibliche Kurven zu unterstreichen oder um diese erst herzustellen.

Das wiederum dürfte den X-Typ und den H-Typ interessieren.

Entsteht am Bund nur ein geringer Anteil des späteren Rockvolumens, da im weiteren Verlauf auch die Rockbahnen breiter werden und somit die Saumweite produzieren, dann trägt der Rock weniger stark im Hüftbereich auf. Diese Silhouette ist daher für recht viele unterschiedliche Figurtypen sehr harmonisch tragbar.

Schließlich gibt es auch noch eine Zwischenlösung: Dass der Stoff nur an einer bestimmten Stelle vorne am Bund in Falten gelegt wird und dadurch eine schräge Drapierung entsteht.

  • Solche schrägen Drapierungs-Effekte sind oft bei Wickelröcken zu finden und haben zwei unterschiedliche Wirkungen: Bei Frauen mit kleinem Bäuchlein lenken sie von den ungewünschten Kurven ab, bei Frauen, die gerne mehr Kurven hätten, addieren sie eben diese. Probieren Sie es einmal aus!

Wenn am Bund sehr viel Stoffweite angebracht wird, ist noch ein weiteres Kriterium mit entscheidend, wie stark der Rock in der Taillen-Hüft-Region aufträgt: die Stoffqualität.

  • Je dünner und flexibler der Stoff ist, desto weniger trägt er am Bund auf, wenn er angereiht oder in Falten gelegt ist.
  • Je dicker und steifer der Stoff ist, desto mehr verstärken sich die oben angesprochenen Volumen-Effekte an Taille und Hüfte.

Wie groß ist die Saumweite des Rocks?

Röcke können unglaublich eng oder unglaublich weit sein – und alles dazwischen. Vom angereihten Tellerrock bis zum super-sexy Bleistiftrock ist alles möglich. Dabei kann ein sehr weiter Rock am Bund durchaus flach und ein sehr enger Rock am Bund angereiht sein. Durch den unterschiedlichen Volumenverlauf zwischen Bund und Rocksaum entstehen die unterschiedlichen Rock-Silhouetten.

Ein Rock für jeden Figurtyp: Die unterschiedlichen Rock-Silhouetten entstehen durch das Stoff-Volumen, das entweder erst zum Saum hin zunimmt oder schon am Bund entsteht - oder beides. Von links nach rechts: Bleistiftrock, gerader Wickelrock, A-Linien-Rock, Glockenrock, Tellerrock. Modeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Die unterschiedlichen Rock-Silhouetten entstehen durch das Stoff-Volumen, das entweder erst zum Saum hin zunimmt oder schon am Bund entsteht – oder beides. Von links nach rechts: Bleistiftrock, gerader Wickelrock, A-Linien-Rock, Glockenrock, Tellerrock.

Folgende Beispiele verdeutlichen das:

  • Wird der Stoff am Bund in Falten gelegt, somit über den Hüften weiter und am Saum wieder eingehalten, dann entsteht eine Ballon- oder Tulpen-Silhouette.
  • Ist der Stoff am Bund flach angesetzt, aber am Saum sehr weit und nimmt der Rock nach unten recht gleichmäßig Volumen auf, dann könnte es ein Glockenrock oder A-Linien-Rock sein.
  • Ist der Stoff am Bund flach, an der Hüfte figurnah und werden erst unterhalb der Hüfte oder in der Saumzone weitere Stoffbahnen eingesetzt, die dort für mehr Saumweite sorgen, erhält der Rock eine Trompetenform – es handelt sich um einen Godet- oder Bahnenrock.
  • Ist der Stoff nur am Bund eingereiht oder in Falten gelegt und die Rockbahnen ansonsten recht gerade geschnitten, dann entstehen verschiedene Arten von weiter geschnittenen Rockformen mit zylindrischer oder leichter A-Linien-Silhouette.
  • Ist der Rock am Bund flach und im weiteren Verlauf nach unten gerade oder schmaler zulaufend, entsteht der schmale, gerade Rock oder der Bleistiftrock.

Eine Sonderform hierbei ist der Rock, bei dem die Falten bis in Hüfthöhe zugenäht sind oder erst dort beginnen. Auch hierbei gibt es vielfältige Varianten. A-Figuren sollten hier unbedingt Faltenröcke vermeiden, deren Falten bis zur Hüfte festgenäht sind und dann erst aufspringen. Einer der vorteilhaftesten Röcke ist hingegen ein am Bund flach angesetzter, gerader Rock, der nur vorne eine Kellerfalte hat, die etwas oberhalb der Schritthöhe leicht aufspringt. Dieser wirkt wie ein leichter A-Linien-Rock – mit dem Vorteil, dass ein kleines Bäuchlein und kräftige Oberschenkel weniger auffallen.

Zudem gelten die folgenden Grundsätze:

  • Je schmaler der Rocksaum, desto mehr liegt der Akzent auf der Beinform.

Denn desto kräftiger erscheinen Oberschenkel, Waden und Fesseln im Vergleich zur Saumweite. Dort wo der Rocksaum endet, wird die Breite der Körperzone besonders akzentuiert.

  • Verläuft die Rock-Silhouette zu den Knien hin schmaler, wird das, was darüber liegt – besonders Oberschenkel und Hüften -, vergleichsweise breiter wahrgenommen.

Das ist für den A-Typ unvorteilhaft, kann aber für den O-Typ schmeichelhaft sein (wenn die Bundform stimmt, siehe oben). Die Kurven der X-Figur werden so wunderbar hervorgehoben.

  • Je weiter der Rocksaum, desto schmaler und zierlicher erscheinen die Beine, die darunter hervorschauen.

Das beste Mittel bei kräftigen Waden und stärkeren Knien lautet daher: ein etwas weiterer Rocksaum.

  • Je weiter der Rocksaum, desto schmaler wirkt die Taille.

Will eine X-Figur ihre Kurven und ihre schmale Taille noch mehr akzentuieren, dann ist ein weiter Rock dazu geeignet. Will eine Frau mit H-Figur mehr Taille zeigen, dann trägt sie einen ausgestellten Rock – und dazu ein möglichst enges Oberteil – und schon hat sie eine Taillen-Hüft-Kurve, wo vorher keine war.

  • Je tiefer am Körper sich die Rockweite entwickelt, desto länger und schmaler wirkt der Oberkörper.

Wenn sich der Saum erst recht tief zu seinem vollen Ausmaß weitet, wie das beispielsweise bei vielen Bahnenröcken oder Godet-Röcken der Fall ist, dann wird alles, was darüber ist, schmaler und länger wahrgenommen. Das ist besonders für den Y-Typ vorteilhaft – sofern der Volumenausgleich zu seinen starken Schultern nicht schon weiter oben durch andere Schnittdetails erfolgt ist. Aber auch eine X-Figur mit kurzem Oberkörper profitiert von dieser Silhouette, die ihre Mitte streckt, ohne die Kurven zu verstecken. Denken Sie beispielsweise an die typische Meerjungfrauen-Silhouette bei Abendkleidern, die beim X-Typ toll aussieht.

  • Ist der Rock gerade und schmal geschnitten, dann akzentuiert das die Länge des Unterkörpers und macht im Zweifelsfall schlanker.

So ein gerade geschnittener Rock kann die schlanken Beine und schmalen Hüften des O-Typs genauso akzentuieren, wie die des Y- oder H-Typs. Die beiden letzteren Figurtypen sollten allerdings darauf achten, Ihre proportionalen Verschiebungen an anderer Stelle etwas auszugleichen.

Ein gerader Rock hat bei vielen Figurtypen einen verschlankenden Effekt, der so manche unerwünschte Kurve begradigt. Dieser Effekt wird noch weiter verstärkt, wenn der Rock vorne einen Wickeleffekt oder einen Schlitz hat und somit die Frontfläche des Rocks weiter vertikal unterteilt wird.

Die Rocklänge macht Beine und Oberkörper lang oder kurz.

Wie lang ist der Rock geschnitten?

Ein Rock für jeden Figurtyp: Ein gerader Rock mit Kellerfalte vorne erhält eine leichte A-Linien-Form, die schön schlank macht. Taillenhoch und in Midi-Länge verlängert dieser Rock die Hüft-Knie-Zone, verkürzt aber die Knie-Fuß-Zone. Höhere Absätze gleichen dies aus. Modeflüsterin - Mode, Stil und Wellness für starke Frauen.

Ein gerader Rock mit Kellerfalte vorne erhält eine leichte A-Linien-Form, die schön schlank macht. Taillenhoch und in Midi-Länge verlängert dieser Rock die Hüft-Knie-Zone, verkürzt aber die Knie-Fuß-Zone. Höhere Absätze gleichen dies aus.

Schließlich ist proportional noch von großer Bedeutung, wie lange der Rocksaum überhaupt geschnitten ist. Hierbei geht es zum einen um Ihre vertikalen Proportionen und den Goldenen Schnitt. Zum anderen entsteht durch den Rocksaum eine strake horizontale Linie, die die Breite an der jeweiligen Stelle akzentuiert.

Grundsätzlich gilt:

  • Der Rocksaum sollte an einer Ihrer eher schlankeren Bein-Zonen liegen. Oder weit genug sein, um diese schlanker erscheinen zu lassen.
  • Liegt der Rockbund hoch und ist der Rocksaum kurz, wird Ihr Unterkörper verlängert und Ihr Oberkörper verkürzt. Achtung: Das kann besonders für kleine Frauen recht günstig sein!
  • Liegt der Rockbund tief und der Rocksaum ist lang, wird der Oberkörper verlängert und der Unterkörper verkürzt.
  • Liegt der Rockbund hoch und ist der Rocksaum lang, wird die Körperzone zwischen Hüfte und Knien verlängert, die Zone zwischen Knien und Füßen sowie zwischen Schultern und Taille verkürzt.
  • Liegt der Rockbund eher tief und der Rocksaum ist kurz, wird die Körperzone zwischen Hüfte und Knien verkürzt, die Zone zwischen Knien und Füßen sowie zwischen Schultern und Taille verlängert.

Alles klar?

Auf welche weiteren Rock-Details sollten Sie achten?

Zusätzlich zu diesen grundsätzlichen Details gibt es ein paar Elemente, die die Rockform ebenfalls maßgeblich beeinflussen können. Dazu gehören vor allem Taschen und Schlitze. Für diese weiteren Details an Röcken gelten sehr ähnliche Prinzipien wie für Hosen, Blazer, Mäntel und alle anderen Kleidungsstücke:

  • Seitlich in die Naht eingearbeitete Eingriff-Taschen tragen an der Hüfte auf.
  • Vordere Eingriff-Taschen, wie in der typischen 5-Pocket-Form, tragen am Bauch auf.
  • Alle Formen von aufgesetzten Taschen schaffen mehr Volumen – auch am Po, wo dies durchaus erwünscht sein kann.
  • Schräge oder vertikal angebrachte Taschen verschlanken oder akzentuieren die Taillen-Hüft-Kurve.
  • Ein hinterer, mittlerer Schlitz ist bei engen Röcken unverzichtbar und sorgt für eine rückwärtige, schlanke Linie.
  • Ein vorderer, mittlerer Schlitz teilt die vordere Rockfläche und setzt eine weitere vertikale Linie, die insgesamt verschlankt. Das Gleiche gilt für zwei vordere, seitlich platzierte Schlitze.
  • Ein Schlitz in der Seitennaht hat diesen verschlankenden Effekt nicht, sorgt aber für Sexyness und dafür, schlanke Beine zu akzentuieren und zu verlängern.

Und mit diesen letzten Tipps sind wir am Ende angelangt. Wie Sie sicherlich bemerkt haben, lassen sich nicht alle Rockformen einzeln in einem Blogbeitrag besprechen. Aber die angeführten typischen Details und Schnitt-Elemente geben Ihnen ein paar Entscheidungskriterien an die Hand, die Ihnen die Auswahl Ihres idealen Rocks erleichtern. Viel Erfolg damit!

Lassen Sie mich gerne hier in den Kommentaren wissen, welche Rockform sich für Sie als ideal herausgestellt hat und warum das so ist. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen!

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