Oder: Warum helle Farben und Muster nicht immer dick machen

Wenn es um die richtige Kleidung für unterschiedliche Figurtypen geht, heißt es oft: Helle Farben und Muster machen dick. Tragen Sie an kräftigen Körperzonen nur dunkle, matte Farben und keine auffälligen Muster. Auch wenn Sie regelmäßig die Figur-Tipps der Modeflüsterin lesen, ist Ihnen diese Fashion-Regel wahrscheinlich wohl bekannt.

Aber: Heißt das wirklich, dass alle hellen Farben und Muster tabu sind? Glücklicherweise nicht. Denn ich zeige Ihnen heute, dass auch helle Farben und Muster schlank machen können.

Was das für Sie bedeutet?

Viele Figurtypen können aufatmen: Als Y-Figurtyp müssen Sie nicht für immer und ewig auf helle Farben oder Muster am Oberkörper verzichten. Als A-Figurtyp brauchen Sie nicht nur noch schwarze Hosen und Röcke im Schrank. Und als O-Figurtyp müssen Sie nicht nur noch ausschließlich dunkle, einfarbige T-Shirts tragen.

Heute verrate ich Ihnen einen Trick, den ich die „Relativitäts-Theorie der Farben und Muster“ nenne. Die Quintessenz davon lautet: Dunkel ist nicht gleich dunkel, sondern oft nur dunkler als andere Farben eins Outfits. Und ein Muster ist nur dann auffällig, wenn es in einem Outfit den Blick tatsächlich auf sich zieht.

Gerade im Sommer, wenn die Kleidung heller und bunter wird und fröhliche Muster in die Mode Einzug halten, benötigen Sie das Wissen über die Relativität der Farben. Die in diesem Beitrag aufbereiteten Outfit-Vergleiche beinhalten insgesamt 13 Relativitäts-Regeln. Sie helfen Ihnen dabei, Farben und Muster in Ihren Outfits vorteilhaft zu kombinieren. Und zwar sowohl helle, als auch dunkle Farben sowie alle möglichen Muster.

Damit Sie auch an kräftigeren Körperzonen Farbe bekennen und dabei schlank aussehen können.

Dieser Beitrag umfasst zwei Teile:

  • Im Teil 1 erfahren Sie das Wichtigste zur Wirkung von einfarbigen Flächen und kleinen Mustern.
  • Im Teil 2 werden weitere Farb-Kombinationen mit gemusterten Flächen untersucht.

Mit diesem Wissen haben Sie viel mehr Möglichkeiten, die Basis- und Akzentfarben für Ihre ideale Basisgarderobe zusammenzustellen. Und auch Ihre Farben-Landkarte wird davon profitieren.

Farben-Spiele im Outfit: Wohin wandert Ihr Blick?

Um Ihnen zu verdeutlichen, wie unsere Augen Farben und Muster wahrnehmen, habe ich Ihnen einige Outfit-Vergleiche mit unterschiedlichen Farb- und Muster-Kombinationen zusammengestellt. Das Beispiel-Outfit besteht aus einem Rock, einem Shirt und einer Jacke. Achten Sie bei den einzelnen Farb-Kompositionen darauf, wie Ihr Blick gelenkt wird:

  • Ist der Rock dominant, das Shirt oder die Jacke?
  • Welche Körperzone tritt optisch hervor, welche eher zurück?
  • Welche Körperzone wirkt eher größer, welche kleiner oder schlanker?

Am besten Sie unterscheiden dabei zwischen Unter- und Oberkörper sowie am Oberkörper zwischen Körpermitte (Bauch-Brust-Bereich) und äußerer Körper-Kontur (Schulter-Taillen-Linie).

Die folgenden Outfit-Vergleiche zeigen Ihnen, wie relativ Farben und Muster in der Mode wirklich sind. Entdecken Sie, wie einfach Sie bestimmte Körperzonen mit Farben und Mustern größer, kleiner, auffälliger oder unauffälliger stylen können!

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Wenn Sie diese Effekte zu nutzen wissen, haben Sie schon gewonnen. Dann können Sie auch im Sommer nach Lust und Laune helle, intensive Farben oder angesagte Muster tragen – egal wie kräftig Sie an der jeweiligen Körperstelle sind. Die Relativitäts-Theorie der Farben und Muster macht es möglich. Angesichts der Fülle der Möglichkeiten bleibt mir nur, Sie zu ermuntern: Genießen Sie diese modische Freiheit!

Und nicht vergessen: Lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen mit den 13 Relativitäts-Regeln ergangen ist!