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X-Figur mit Plus-Size im Casual Style mit Struktur

Am Ende des Semesters erhalte ich viele Rückmeldungen zu den Kursen der Modeflüsterin-Fashion-Formel. In diesem Semester sind es sehr viele Kursteilnehmerinnen, die bereits alle vier Kurse absolviert haben und nun am Ziel ihrer Stilreise angekommen sind.

Eine davon ist Nina. Welche ideale Stilwelt sich Nina für ihre X-Figur mit Plus-Size entwickelt hat, zeigt die heutige Outfit-Analyse.

Vorhang auf für Ninas ganz persönliches Mode-Glück…

Gesucht: Der Stil für das Leben „danach“

Als Nina mit dem ersten Fashion-Formel-Kurs beginnt, ist sie eine junge Mutter mitten in der Pandemie. Die Beschäftigung mit den Kursen beschreibt sie als pure Vorfreude auf das Leben „danach“.

Jetzt, rund zweieinhalb Jahre später, ist das „Danach“ da: Die Kinder sind schon etwas größer und geben ihrer Mutti wieder mehr persönliche Freiheit. Und eine berufliche Umorientierung ist ebenfalls auf dem Weg – gut, dass der Stil von Nina dies nun alles locker mitmachen kann!

„Heute bin ich tatsächlich etwas wehmütig, während ich Dir dies schreibe. Aber der Abschluss der Kurse passt zeitlich perfekt zu meinem Leben“, schreibt sie dazu.

Nina ist ein kühler Sommer-Misch-Typ mit warmen Anteilen.

Sie hat mittel- bis hellbraunes, eher kühles, natürlich gewelltes Haar mit ersten grauen Haaren an den Schläfen. Dazu kommt ein heller Teint mit rosigem Unterton und deutlich rosa Lippen. Die Augenfarbe zeigt sich recht interessant: Ein kühles, etwas intensiveres Grün verbindet sich mit hellbraunen Sprenkeln und einem dunkelgrünen Ring um die Iris.

Das spricht für einen höheren Buntwert und einen natürlichen, mittleren bis hohen Helligkeitskontrast – je nachdem, wie sehr sie gerade gebräunt ist.

Figürlich ist Nina eine üppige X-Figur. Diese lernt sie im Verlauf der Fashion-Formel so vorteilhaft zu kleiden, dass von den Plus-Size-Maßen auf den Fotos, die sie mir zusendet, nichts mehr zu erahnen ist. Optisch hat sich Nina im Verlauf der Kurs-Serie um mindestens zwei Kleidergrößen heruntergestylt! Beeindruckend!

Sie selbst kommentiert dies:

„Das Beste an allen Kursen war der Frieden, den ich mit meinem Körper schließen konnte. Endlich fühle ich mich wohl. Weil ich weiß, was mir steht und nur das Kleidungsstück falsch für mich ist, nicht mein Körper.“

Genau so ist es, liebe Nina!

Im Leben stehend, in sich ruhend, klar, lässig, unangestrengt, zufrieden…

Solchermaßen beschreibt Nina die Frauen, die sich auf ihr Moodboard gesellt haben. Ein wundervolles Vorbild für eine individuelle Stil-Persönlichkeit!

Dabei hat Nina auf ein klassisches Moodboard verzichtet, so wie es in der Modeflüsterin-Stil-Formel vorgeschlagen wird und ihre Inspirationen stattdessen einfach auf einer Pinterest-Pinnwand gesammelt.

Auch wenn dadurch die stilistischen Prioritäten etwas schwerer greifbar werden, so ist die Interpretation von Nina dennoch stimmig und konsequent.

Das Moodboard von Nina unter dem Titel "Kühl strukturierte Lässigkeit"

Ein sehr lässiger, ruhiger Grundtenor ist ihr wichtig – aber eine klare Struktur und hochwertige Materialien dürfen auch nicht fehlen. Dazu sorgt ein minimales Maß an femininer Verspieltheit für den gewissen Charme.

Auch die wenigen Interior-Eindrücke in der Sammlung sprechen für zurückhaltende, klassische Eleganz mit einer gehörigen Dosis skandinavischem Flair und kleinen femininen Einschlüssen.

Das neutrale Farbschema, die dekorativ reduzierte, geordnete Wohnwelt, der dennoch ein großes Maß an „Hygge“ (deutsch sinngemäß: Gemütlichkeit, Herzlichkeit, familiär) eigen ist – das ist die passende Entsprechung der stilistischen Aussage.

Einige wiederkehrende Elemente springen direkt ins Auge:

  • Die vielen Jeans – oft mit 7/8-Länge oder gekrempelt – und nackte Knöchel sind neben langen Stoffhosen überall zu sehen.
  • Lässige, längere Strickjacken und Strickmäntel wechseln sich mit strukturierten Jeans- und Lederjacken ab.
  • Schmale Röcke und Kleider bevölkern das Board, die gerne mit Stiefeln oder Stiefeletten kombiniert werden.
  • Viel Schwarz, Grau und Dunkelblau sowie Braun und Beige werden durch Jeans ergänzt. Minimale rote, kräftig blaue Blickpunkte und viel Silber-Schmuck runden das Spektrum ab.
  • Bauchige, eher große Taschen dürfen gemeinsam mit den robusten Schuhen den kühlen, neutralen Look mit Wärme und entspanntem Wohlgefühl anreichern.
  • Die warme Erdung ist wichtig – ebenso wie die gerundeten Formen, die der strukturierten, dunklen Strenge den Ernst nehmen und gemütlicher, dezenter Weiblichkeit Platz machen.
  • Viel Jeansstoff, Leder, Wolle und Leinen sorgen für robuste Oberflächenstruktur, während feine, fließende Viskose die sanfte Seite betont. Ersteres ist für Unterteile ideal, die der Üppigkeit mehr Halt geben, letzteres umschmeichelt die Kurven am Oberkörper.
  • Insgesamt bleiben die Schnitte eher figurnah oder figur-umspielend. Sehr viel Volumen ist (fast) nirgendwo sichtbar.

Interessant ist auch, was nicht auf der Pinnwand zu sehen ist:

  • Muster und Insignien der weiblichen Lieblichkeit, wie Rüschen, Schleifen oder Volants fehlen völlig. Diese werden zugunsten größerer Klarheit vermieden.
  • Stattdessen sorgt der Material-Mix für Interesse im Look.

Die übergreifende Stil-Botschaft, die Nina in der Stil-Formel erarbeitet, lautet:

„Strukturiert, klar, lässig-elegant.“

Ihrem Moodboard gibt sie den Titel:

„Kühl strukturierte Lässigkeit“.

Zwischen diesen beiden Polen – Struktur und Klarheit sowie entspannte Lässigkeit – bewegt sich Nina in ihrem eigenen Stil-Kosmos.

Zu streng und kühl darf es nicht werden. Aber auch nicht ganz und gar loslassen ist angesagt. Eine lässige Haltung, die Nina gefällt, bringt immer genügend Selbstbewusstsein ins Spiel, sodass ihre Wirkung zwar nahbar und entspannt ist, dabei aber stets respektvoll bleibt.

Nina braucht keine lauten Zeichen, um zu zeigen, dass Sie eine starke Frau ist. Sie ist einfach da: ruhig, gelassen, zufrieden lächelnd, natürlich, warmherzig und beständig.

Und lässt nur durch kleine Akzente stilistisch erkennen, dass auch oberflächlich ruhige Wasser den ein oder anderen Strudel mit sich bringen…

Eine Plus-Size-X-Figur mit Bauch stylt sich schlank

In diesem schlichten, aber dennoch raffinierten Lagenlook stylt sich die X-Figur mit Plus-Size schlank

Nina hat eine üppige X-Figur. Ganz typisch für diesen Figurtyp bringt sie auch eine große Oberweite und ein Bäuchlein mit.

Durch die objektive Vermessung ihres Körpers in der Figur-Formel stellt sie jedoch ganz erstaunt fest:

„Ich habe mich vollkommen falsch eingeschätzt. Ich habe zwar viel Busen und etwas Bauch, aber meine Figur ist durch das mitgebrachte Volumen an Hüfte und Po proportional relativ ausgeglichen.“

Auf diesen fast idealen Proportionen lässt sich gut aufbauen. Als ihre wichtigsten Figurziele definiert Nina daher:

„Ich möchte Bauch und Busen kaschieren und den Blick auf Gesicht, Hände und Füße lenken.“

Aus der Fülle an möglichen Maßnahmen, um diese Figurziele zu erreichen, wählt Nina ihre Lieblingsmethoden aus:

  • Sie möchte vor allem mit einer inneren, dunklen Farbsäule arbeiten, welche sie von Fall zu Fall mit einer helleren, äußeren Kontur umrahmt.
  • Blickpunkte sollen vor allem Mütze, Ohrringe, gekrempelte Hosenbeine und Schuhe setzen.
  • Wichtig für ihre Strategie sind ferner Oberteile mit V-Ausschnitten, die den Schritt verdecken und eine deutliche Taille zeigen – gerne etwas erhöht, sodass der Bauch darunter optisch verschwindet.
  • Das funktioniert besonders gut, wenn die Oberteile figur-umspielend über die Pölsterchen fließen, ohne diese abzuzeichnen. Dazu sind geeignete glatte, matte Stoffe nötig.
  • Am Unterkörper hingegen entscheidet sich Nina für festere Stoffe, die Halt geben. Dort darf es durchaus auch strukturierter sein – solange Röcke und Hosen Ihren Körper figurnah umschließen, fühlt sie sich wohl.
  • Auch bei Kleidern trifft sie eine klare Entscheidung: Diese sollten zwar ebenfalls die leicht erhöhte Taille von Tops aufweisen, aber aus den festeren Stoffen der Unterteile gefertigt sein.

Insgesamt wählt Nina eine Silhouette mit wenig Volumen aus und bleibt damit bei einer Strategie, die für die meisten X-Figuren bestens passt – und zwar unabhängig von Gewicht oder Konfektionsgröße:

Folge den Kurven!

Sie selbst fühlt sich mit ihren Entscheidungen, die sie in der Figur-Formel trifft, pudelwohl:

„In der Figur-Formel konnte ich meine Figur-Strategien ganz individuell auf meine Figur anpassen und weiß nun viel besser, was funktioniert und was nicht.

Auch weiß ich jetzt genau, warum mir die vielen Fehlkäufe der letzten Jahre nicht stehen – dass dies völlig unabhängig von meinem Gewicht ist – und kann mich endlich davon trennen.“

Wie viele Absolventinnen der Modeflüsterin-Figur-Formel geht auch Nina jetzt leichter – erleichtert – durchs Leben 😉

Stil-Vision: Weniger Komfortzone und mehr Spannung im Outfit

Die Outfit-Formel stellt Nina noch einmal vor eine richtig große Herausforderung. Denn der dritte Schritt ist der umfangreichste, vielfältigste und anspruchsvollste Kurs aus der vierstufigen Fashion-Formel.

Um tolle Outfits zu kombinieren, braucht jeder Stil- und Figurtyp eine andere Strategie. Und somit hält der Kurs für alle Typen Anwendbares bereit. Aus den tausenden von Möglichkeiten das genau Passende für den eigenen Stil und die eigene Figur abzuleiten und weiterzuentwickeln, ist nicht leicht – aber machbar, wie sich zeigt.

Nina nimmt sich aus dem Kurs gleich mehrere Erkenntnisse mit:

  • Sie ist der ideale Outfit-Typ für eine Capsule Wardrobe.
  • Sie mag vor allem schlichte Outfits, die ruhig und überwiegend dunkel bleiben, aber… es darf auch Überraschungen geben.
  • Sie wählt Anthrazit und Dunkelblau zusammen mit nur wenig Schwarz als Basisfarben, die sie mit dunklen Nuancen von Grün, Lila und Bordeauxrot ergänzt. Dazu kommen wenige, hellere Basisfarben und Akzente in Hellgrau, Silber, Cognacbraun, Jeansblau und Rot.
  • Wenn Sie mehrere Akzentfarben trägt, dann kommt ihr Buntwert zum Tragen. Denn sie liebt split-komplementäre oder triadische Kompositionen.
  • Ihren mittleren bis starken Helligkeitskontrast lebt sie in überwiegend dunklen Looks mit einer kleineren Dosis hellem Akzent aus.
  • Enorm wichtig ist für Nina die Farbklammer. Denn genau damit kann sie die gewünschte ruhige Harmonie im Look herstellen.

Die X-Figur mit Plus-Size ist mit einer figur-umspielenden Farbsäule immer gut angezogen.

Eine überraschende Wendung in der Outfit-Formel ist, dass sie nun doch auch vereinzelt Muster in ihre Outfit-Strategie mit einbeziehen möchte – auch wenn diese Stil-Facette noch nicht in Ihrem Kleiderschrank präsent ist.

Denn gerade Muster eignen sich für einen Farbtyp mit hohem Buntwert dazu, an den geeigneten Stellen Blickpunkte zu inszenieren.

  • Das hat sich Nina bei gemusterten Schals, Mützen und Schuhen vorgenommen. Auch gemusterte Maxikleider möchte sie noch ausprobieren.

Wie sich das wohl noch weiterentwickelt?

  • Derzeit ist es jedoch hauptsächlich der Materialmix, der für mehr Spannung in Ninas Looks sorgt. Hier entdeckt sie, dass noch weitere Stoffe interessante Stilgeber in ihrem Look werden können.
  • Die Schnitte, die zusammengenommen ein ansprechendes Outfit ergeben, werden variantenreicher. Nina präzisiert ihre Vorlieben und addiert ärmellose Looks, Cap-Sleeves und ¾-Ärmel mit wenig Volumen in ihr Repertoire.
  • Auch kommen Hosen mit taillenhohem Bund und Oberteile mit Rundhalsausschnitt und gerundetem Saum mit ins Spiel. Letztere nutzt sie vor allem, um die Formensprache im Look aufzugreifen und zu harmonisieren.
  • Denn Nina entdeckt ihr Faible für gerundete Accessoires sowie runde dekorative Elemente, wie Ohrringe, Ösen, Knöpfe und Schuhkappen. Das passt hervorragend zu ihren weichen, braunen Wellen. Damit lassen sich herrliche Stil-Klammern mit Yin-Energie im Look gestalten!

Ihre Erlebnisse in der Outfit-Formel beschreibt Nina folgendermaßen:

„Die Outfit-Formel, der dritte Kurs der Modeflüsterin-Fashion-Formel, ist – wie angekündigt – ein extrem intensiver und wirklich anspruchsvoller Kurs.

In den letzten zwei Jahren hatte ich meinen Schrank radikal ausgemistet und mir bisher kaum Neues gekauft, denn ich wollte den Kurs noch abwarten. Das war genau richtig. Denn ich hatte einige Aha-Momente, wie ich meinen Kleiderschrank mit hochwertigen Teilen ergänze, bei denen sich die Investition lohnt.

Bisher habe ich fast immer zu schlichten Sachen gegriffen und mich zu wenig getraut. Nun bin ich mit Farben, Formen und Materialien sicherer und kann mich viel besser entscheiden. Der Kurs hat mich darin bestärkt, aus meiner Komfortzone zu gehen und meinen Outfits die passende und gewünschte Spannung zu verleihen. Das ist für mich eine wichtige Erkenntnis und ein großer Schritt.“

Liebe Nina, das ergeht ganz vielen Frauen so!

Immer auf Nummer sicher zu gehen, kostet Stilpunkte. Sich etwas zu trauen – vor allem, wenn es stilistisch passt –, ist meistens ein Gewinn für das Outfit. Das funktioniert auch in einem überwiegend ruhigen, unaufgeregten Ambiente bestens.

Denn die Dosis macht den Stil.

Von Basics, Essentials und Capsules: Ninas neue Kleiderschrank-Ordnung

Auch durch den letzten der vier Kurse – die Modeflüsterin-Kleiderschrank-Formel – arbeitet sich Nina mit einer bemerkenswerten Konsequenz.

Sie definiert ihren Lebensstil, Ihre Basics, Essentials und Statement-Pieces – auch wenn letztere noch aufgestockt werden müssen.

Mit dieser Capsule Wardrobe kann die X-Figur mit Plus-Size ihre Anlässe in der Freizeit schick, schlank und lässig überstehen

Darauf baut sie ihre Capsule Wardrobes auf.

  • Auf jeden Fall mit dabei sind: Longblusen – Blusenshirts und Blusentops -, Strickjacken, Jeansjacke, Lederjacke, Blue Jeans und Bleistiftrock aus Jeans oder Tweed.
  • Als Statement-Pieces kommen für Nina nur Schuhe und Accessoires infrage. Denn diese kleinen Flächen bieten ihr die richtige Dosis an Spannung für ihre ruhigen Looks.
  • Auch bleibt sie ihrer Haupt-Stilbotschaft treu: Strukturiert, unangestrengt und lässig-elegant soll es sein.
  • Allerdings stellt sie auch fest, dass sie für ihren Alltag ein weit weniger hohes Eleganz-Level benötigt, als gedacht.

Mithilfe der Arbeitsmaterialien in der Kleiderschrank-Formel kann sie ihre Garderobe nun an das Eleganz-Level ihres Lebensstils anpassen und entsprechend strukturieren.

Basierend darauf zeigt Nina für diesen Beitrag zwei Capsule Wardrobes für ihre Freizeit – für Kino, Restaurantbesuche, Stadtbummel und ähnliches – für Sommer und die Übergangszeit.

Zwei beispielhafte Looks daraus zeigen anschaulich, wie sich Ninas Stil figürlich vorteilhaft in stimmige Outfits gießen lässt. Und mit welcher Konsequenz sich alles zusammenfügt.

Mit dieser Capsule Wardrobe ist die X-Figur mit Plus-Size bestens ausgestattet

Look 1: Raffinierter Lagenlook für die Übergangszeit

In diesem Outfit zeigt Nina deutlich, wie ein geschickter Lagenlook die Konfektionsgröße dahinschmelzen lässt:

  • Das Blusenshirt ist lang, figur-umspielend und etwas höher tailliert – ideal für einen Lagenlook mit kurzer Jacke darüber.
  • Zusammen mit dem figurnahen Jeansrock und einer Wollstrumpfhose ergibt sich eine dunkelblaue, innere Farbsäule, die der kurvigen X-Figur sanft folgt, dabei jedoch üppige Brust- und Hüftzonen optisch ausblendet und verschlankt.
  • Die kürzere, taillierte Jeansjacke schafft eine hellere, äußere Kontur, die die Taillen-Hüft-Kurve aufgreift und akzentuiert. Dabei lenkt sie den Blick nach außen, weg vom Bauch.
  • Während die Jackenlänge für die vorteilhaften vertikalen Proportionen sorgt.
  • Die cognacbraunen Stiefel setzen einen Fokus auf schlanke Fesseln und Beine.
  • Zusammen mit dem Braun der Haare und dem Shopper bilden sie eine Farbklammer, die das ganze Outfit umfasst und harmonisiert.
  • Dabei entsteht gleichzeitig ein Kalt-Warm-Kontrast zu Dunkelbau und Silber, der dem Outfit dezent Spannung verleiht.
  • Der übergroße braune Shopper lässt die Dimensionen in der Körpermitte optisch schrumpfen und addiert bauschige Lässigkeit sowie einen Blickpunkt außen am Körper.
  • Die gerundete Formensprache wird an mehreren Stellen wiederholt: runde Stiefelkappen korrespondieren mit einem abgerundeten Blusensaum, einer Tasche mit weichen Kanten und runden, silbrigen Creolen – und mit den lockigen, lässig offen getragenen Haaren.
  • Sowohl Blusenshirt als auch Jeansrock und Jeansjacke bringen viel strenge Schnittstruktur mit – bleiben dabei jedoch durch die Stoffwahl im lässig-entspannten Bereich.
  • Der Material-Mix aus festem Jeansstoff, glatt fließender Viskose, derbem Leder und weicher Wolle verleiht dem Look eine feine, dezente Spannung.

Dieses Outfit im Lagenlook stylt die üppige X-Figur mit Plus-Size deutlich schlanker

Sie sehen, in diesem Outfit ist ganz viel umgesetzt, was sich Nina in den Kursen der Fashion-Formel erarbeitet hat.

Das Ergebnis sieht jedoch so aus, als sei sie einfach so hineingeschlüpft. Unangestrengt. Natürlich. Souverän. Absolut authentisch.

Genau das ist der Effekt, der entsteht, wenn Sie stilistisch ganz bei sich selbst angekommen sind:

Ihr Outfit wirkt mühelos schick.

Look 2: Sommer-Freizeit-Figur mit silbrigem Statement

Dieser Eindruck wird auch durch das zweite Outfit bestätigt, das Nina hier zeigt:

  • Eine schmale, hochgekrempelte Jeans wird zum taillierten Long-Blusentop und silbernen Birkenstocks kombiniert. So entsteht eine typische Silhouette: „oben lang, unten kurz“, die die vertikalen Proportionen optimiert.
  • Das ärmellose Blusentop verschlankt durch seine schmale, vertikale, dunkle Farbsäule den gesamten Oberkörper.
  • Dennoch sorgt die leicht erhöhte Taillierung des Blusentops dafür, dass die Taillen-Hüft-Kurve der X-Figur gebührend zur Geltung kommt.
  • Der fließende Stoff umhüllt den Oberkörper figur-umspielend, aber ohne sich auf die Pölsterchen zu legen – ideal!
  • Die schrittbedeckende Blusenlänge führt dazu, dass die Beinlänge nicht mehr genau einschätzbar ist – das lässt längere Beine vermuten.
  • Die schmale, etwas hellere Jeans lenkt den Blick auf die schlanksten Zonen der Beine.
  • Durch das Hochkrempeln wird der Fokus eindeutig auf schlanke Fesseln gelenkt.
  • Um sicherzugehen, dass diese schlanke Zone auch wirklich im Blickpunkt steht, setzt Nina ein silbriges Statement an den Füßen: bequeme, lässige Birkenstocks in Silber sind alles andere als Gesundheitsschuhe, sondern eine moderne, souveräne Stilaussage.
  • Abermals sind es runde, silbrige Creolen, ein gerundeter Blusensaum und runde Details an den Schuhen, die für eine formale und farbliche Verklammerung im Look sorgen – ein gebührendes Finish für Ninas gelungenen Look.

Eine ärmellose Longbluse sorgt dafür, dass die Figur der X-Frau mit Plus-Size-Maßen deutlich schlanker wirkt.

Sie sehen: Auch dieses scheinbar so einfache Outfit ist bestens durchdacht.

Es folgt Ninas Stil-Botschaft, den figürlichen Regeln, die sie sich selbst gegeben hat und funktioniert als stimmiger Look mit viel Ruhe und etwas Spannung in wohldosierter Kombination.

Es ist Teil einer Capsule Wardrobe, in der noch viele weitere Varianten dieses und ähnlicher Looks denkbar sind. Und die Nina bei all ihren Vorhaben in Ihrer Sommer-Freizeit bestens unterstützt.

Deutlich wird, wie Ninas Stil sich herausgebildet hat und nun eindeutig wiedererkennbar ist. Wie ihr Look ihre Persönlichkeit unterstreicht und zum Strahlen bringt: auf eine ruhige, aber dezent interessante, lässige und gleichzeitig klare, selbstbewusste Weise.

Sie ist nun auch modisch ganz die starke Frau, die Haltung und Standhaftigkeit zeigt, aber auch weich und feminin wirkt und die ihre Kurven inszeniert, ohne dabei laut zu werden.

Bravo!

Und wie geht es Nina mit ihrem neuen Kleiderschrank?

Am besten sie beschreibt Ihnen dies in ihren eigenen Worten:

„Nach den anderen drei Kursen hatte ich das Gefühl, schon sehr gut ausgemistet zu haben und genaue Anforderungen für Neuanschaffungen formuliert zu haben und war mir nicht sicher, wieviel ich nun aus der Kleiderschrank-Formel wirklich mitnehmen kann.

Aber ich konnte sehr viel lernen. Obwohl mein Schrank ziemlich geleert war, konnte ich noch weitere 5 (!) schwarze Säcke aussortieren und verschenken. Ich brauche so viel weniger Kleidung, als ich dachte. Die Capsule-Strukturen sind genial!

Außerdem habe ich noch nie über die Aufbewahrung meiner Kleidung nachgedacht. Nun habe ich meinen Kleiderschrank komplett umgebaut. Ich habe jetzt mehr als ausreichend Platz und träume nie wieder von einem Ankleidezimmer. Denn dafür werde ich nie mehr genug Teile haben wollen. Stattdessen stehe ich jeden Morgen vor einem sortierten Kleiderschrank und freue mich!

Das Beste aber ist die Klarheit, die ich jetzt nach diesem letzten Schritt habe: Klarer Stil, klares Outfitkonzept, klarer Schrankaufbau, klare Vorstellungen, klares Budget.

Ich konnte all die Stücke loslassen, die ich doch nie trage und bei deren Anblick ich mich immer schlecht gefühlt habe. Nun kann ich endlich die Sachen kaufen, die ich mir wünsche, da der Gedanke „Ich muss noch 10 kg abnehmen und wenn ich es jetzt kaufe, passt es dann nicht mehr“ weg ist.

Ich habe jahrelang unpassende Kleidung getragen und mich zu dick gefühlt. Das ist tatsächlich jetzt vorbei.“

Ist das nicht wunderbar?

Was fehlt jetzt noch?

Logisch: Ein Blick in Ninas Kleiderschrank natürlich. Denn Ninas Modeleben ist jetzt nicht nur gedanklich, sondern auch räumlich klar, geordnet und übersichtlich geworden. Einfach nur herrlich!

Ein Blick in den Kleiderschrank einer X-Figur mit Plus-Size zeigt, wie aufgeräumt Ninas Modeleben jetzt ist

Mit diesem Ausblick entlasse ich Sie in Ihre eigenen Modeträume. Wenn Sie diese endlich wahr werden lassen wollen, dann wissen Sie ja, wo Sie auf Stilreise gehen können… 😉

Und nein: Die Kurse der Modeflüsterin-Fashion-Formel sind nicht einfach und auch nicht schnell – oberflächlich im Husch-Husch-Verfahren – zu bearbeiten.

Leicht und schnell sind große Träume nie zu haben.

Aber wenn Sie sich wie Nina durch die Inhalte und Aufgaben arbeiten, wird Ihr Ergebnis ungemein wirkungsvoll und bereichernd sein. Und zwar für Ihr ganzes Modeleben.

Sind Sie im kommenden Semester dabei?

 

Einschreibung in die Modeflüsterin-Akademie nicht verpassen!

Die 4 Schritte der Stilreise in der MOdeflüsterin-Fashion-Formel

Beginnen Sie jetzt Ihre Stilreise mit der Stil- und Figur-Formel.

Oder setzen Sie Ihren Weg als fortgeschrittene Stilreisende mit der Outfit- und Kleiderschrank-Formel fort.

Hüpfen Sie jetzt auf die Warteliste, damit Sie nichts verpassen!